Auf schnellen Rollen unterwegs – entdecke unseren kleinen Skateboard-Guide!
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Hintergrund

Auf schnellen Rollen unterwegs – entdecke unseren kleinen Skateboard-Guide!

Thomas Kröni
Zürich, am 19.04.2016
Für Neulinge in der Funsport-Welt kann es oft noch schwierig sein, sich in der vielfältigen Welt von Skateboardbrands und -modellen zurechtzufinden. Wir helfen dir und erklären auf dieser Seite das Wichtigste zum Brett auf 4 Rädern.

Wie ist ein Skateboard aufgebaut?

Ein Skateboard besteht aus vier Hauptelementen, nämlich Deck, Achsen, Rollen und Kugellager. Neben diesen Grundbestandteilen stellen wir dir in unserem kleinen Glossar noch ein paar weitere wichtige Skateboard-Elemente vor.

Die vier Hauptelemente:

  • Deck: Das Skateboard-Deck, das eigentliche Brett des Skateboards, besteht normalerweise aus sieben bis neun Schichten Holz, die mit Harzkleber zusammengepresst sind. Meistens wird Ahorn verwendet, was das Deck stabil und gleichzeitig sehr leicht macht. Cruisers und vereinzelt Longboards haben teilweise auch ein Kunststoff-Deck, welches etwas anfälliger aber auch kostengünstiger ist. Decks gibt es in den unterschiedlichsten Designs und Grössen.
  • Achsen: Die Skateboard-Achsen, im Fachjargon Trucks genannt, sind die T-förmigen Metallteile auf der Unterseite deines Boards, die mit dem Deck und den Wheels verbunden sind. Die Trucks sind für die Steuerung des Skateboards verantwortlich. Sie bestehen aus Baseplatte, Hanger, Bushings und Kingpin.
  • Rollen: Die Skateboard-Rollen (engl. Wheels) gibt es in verschiedenen Grössen, Härten und Farben. Die Grösse (Durchmesser) und die Härte (Durometer) bestimmen das Einsatzgebiet deines Skateboards. Zudem sind die meist aus Polyurethan gefertigten Rollen entscheidend für den maximalen Speed deines Bretts.
  • Kugellager: Die Kugellager, auch Bearings genannt, werden für die Montage der Rollen an den Achsen benötigt. Die Kugellager sind zudem dafür verantwortlich, dass deine Wheels laufen und nicht nach dem Pushen sofort wieder stehenbleiben. Pro Rolle benötigst du 2 Kugellager, damit 8 für das gesamte Board. Die Präzision der Lager wird in ABEC angegeben und reicht von ABEC 1 (Minimum) bis ABEC 11 (Maximum). Bei den Kugellagern gibt es teils hohe Qualitätsunterschiede, die vor allem auf die Genauigkeit der Bearings – erkennbar an der ABEC-Zahl – zurückzuführen sind. Je qualitativ hochwertiger bzw. genauer die Kugellager sind, desto besser und schneller laufen sie.

Weitere Skateboard-Bestandteile:

  • Baseplate: Die Baseplatte ist die Grundplatte der Achse. Damit werden Achse und Deck durch Montageschrauben verbunden.
  • Bushings: Bushings sind Lenkgummis aus Polyurethan. Sie befinden sich zwischen Hanger und Baseplatte und sind in unterschiedlichen Härtegraden erhältlich.
  • Griptape: Das Griptape ist ein rauer, rutschfester Belag, der auf das Deck aufgeklebt wird.
  • Kingpin: Mit dieser Spezialschraube werden die Teile der Achse zusammengehalten und die Härte der Lenkung eingestellt.
  • Nose: Die hochgebogene Spitze des Decks wird vor allem für viele Tricks benötigt.
  • Tail: Das hochgebogene Ende des Decks ist ebenfalls Voraussetzung für viele Skateboard-Tricks.

Welche Skateboard-Stile und -Typen gibt es?

Spätestens jetzt sollte dir klar sein - Skateboard ist nicht gleich Skateboard! Und nicht nur qualitativ gibt es grosse Unterschiede zwischen den Boards. Wichtig ist vor allem auch das primäre Einsatzgebiet deines Boards und dein Fahrstil. Nachfolgend stellen wir dir die drei wichtigsten Typen vor.

1. Street Skateboards

Mit dem Street Skateboard – auch als Newschool Skateboard bezeichnet – fährst du sowohl im Skatepark als auch auf der Strasse. An Nose und Tail befindet sich ein Kicktail, damit du normal sowie "Switch" gleichermassen fahren kannst. Element, Plan B und Girl sind nur eine Auswahl von Herstellern dieser Street Skateboards.

Zu allen Street Skateboards

2. Cruisers

Cruisers sind breitere Decks mit nur einem Kicktail und du fährst damit am besten in der Stadt. Sie sind besonders wendig und vielseitig. Roxy und Penny sind zwei der bekanntesten Hersteller dieser Skateboardkategorie.

Zu allen Cruisers

3. Longboards

Longboards sind besonders für lange Strecken bergab und geradeaus zu empfehlen. Sie haben meistens einen symmetrischen Shape mit einem tiefen Schwerpunkt. Da diese Boards eine spezielle Aussparung im Brett haben, sogenannte Cut-Outs, kannst du auch grössere Wheels montieren. Die Firmen Madrid und Globe gehören zu den beliebtesten Brands.

GSB Pinner Complete Speaker (41.25")
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Globe GSB Pinner Complete Speaker (41.25")

Praktisches Zubehör

Einsteiger sollten bei den ersten Rollversuche sicherlich ein Helm und ein paar passende Schoner tragen. Während den ersten paar Meter ist es zudem hilfreich sich auf einer Hilfsperson abzustützen. So kann der einen oder andere blaue Flecken vermieden werden.

Zu allen Longboards
Zu allen Skateboards

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Thomas Kröni
Thomas Kröni
Category Leader, Zürich
Egal ob auf dem Meer, auf der Strasse oder im glitzernden Powder. Am liebsten bewege ich mich seitwärts auf dem Board. Es klingt zwar abgedroschen, aber für mich ist es immer noch das beste Gefühl der Welt. Der perfekte Ausgleich zu meinem Job als Product Manager im Bereich Winter, Wasser und Funsport. Shred it!

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