8 Spiele, die das Warten im Gotthard-Stau erträglich machen
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8 Spiele, die das Warten im Gotthard-Stau erträglich machen

Aurel Stevens
Zürich, am 22.03.2016
Na, gehts auch in die Osterferien? Mit dem Auto? In den Süden? Dann bist du hier richtig. Denn zuverlässig mit dem Osterhasen kommt auch der Osterstau. Heuer sind 10-12 Kilometer prognostiziert. Wartezeit: Mehrere Stunden.

Das Ausharren im Stau kann man natürlich nutzen, um die letzten Geschäfts-Mails zu beantworten, die These der Dissertation zu verfeinern oder darüber zu brüten, ob man den Herd zu Hause auch wirklich abgestellt hat.

Nett wie wir sind, haben wir für euch einige alternative Möglichkeiten zum Zeitvertreib zusammengetragen.

1. Wer bin ich?

Einer aus der Runde denkt sich einen Bekannten oder Promi aus, die anderen versuchen, mit Fragen die gewählte Person herauszufinden. Es darf nur mit Ja oder Nein geantwortet werden. Den Klassiker kann man natürlich auch super ohne Spielkarten spielen.

Mehr Ideen:

Wer bin ich? (Deutsch)
Spiel
14.10
HABA Wer bin ich? (Deutsch)

2. Ja, nein, vielleicht!

Jemand mimt den Spielleiter und stellt den anderen Fragen. Als Antwort ist alles erlaubt - ausser die Wörter «Ja», «Nein» und «Vielleicht». Wer eines der drei Wörter benutzt, fliegt raus. Der letzte Mitspieler gewinnt.

3. Geschichten erfinden

Jeder macht einen Satz. Der nächste spinnt die Geschichte weiter. Beispiel: «Martin steht im Stau.» «Plötzlich kommt ein UFO.» «Aus dem UFO steigt Donald Trump.» «Er fragt: Gibts hier irgendwo Pizza?»

Als Hilfsmittel für noch mehr Geschichten:

Rory's Story Cubes (Deutsch, Französisch, Italienisch)
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Rory's Story Cubes (Deutsch, Französisch, Italienisch)

4. Autonummern-Bingo

Für dieses Spiel brauchts nur Papier, Stift und viele Autos. Und davon gibts ja genug um euch herum. Und so gehts: Jeder schreibt sich viele Autonummern auf, die er sieht («AG», «ZG», «BS», …), zum Beispiel sechs Stück. Danach ruft der Fahrer die Kantonskürzel auf, an denen man vorbeifährt. Wer als erster alle abhaken kann, ruft «Bingo» und hat gewonnen.

Variante: Jeder wählt eine Farbe oder eine Marke und zählt die passenden Autos. Wer zuerst 20 Punkte hat, gewinnt.

5. Ich packe meinen Koffer

Ein Gedächtnisspiel-Klassiker: Der erste Mitspieler beginnt und sagt: «Ich fahr in die Ferien, in meinen Koffer packe ich …». Danach gehts im Uhrzeigersinn herum und jeder fügt weitere Gegenstände hinzu. Wer sich am meisten Gegenstände merken kann, hat gewonnen.

6. Hampelino

Naja zu fünft im Fiat Punto will man das eher nicht spielen. Aber in Familienautos kann man zur Abwechslung durchaus mal ein Bewegungsspiel machen, um die eingeschlafenen Füsse zu wecken. Und Hampelino braucht nicht mal besonders viel Platz. Auf zwei Karten sind verschiedene Körperstellen abgebildet - kannst du sie berühren?

7. Ich gseh öppis, wo du nöd gsehsch

Und hier nochmal ein Klassiker, der sich besonders während der Schleichfahrt auf der Autobahn anbietet: Jemand beginnt und sichtet ein Objekt ausserhalb des Fahrzeugs. Zum Beispiel einen Berg, ein Schaf oder eine Flagge. Er oder sie sagt: «Ich sehe etwas, was du nicht siehst, und das ist …» und nennt die Farbe des Gegenstands. Die anderen versuchen zu erraten, was der Gegenstand ist.

8. Letzter Buchstabe gleich erster Buchstabe

Man definiert eine Kategorie, beispielsweise Lebensmittel. Der erste beginnt mit A wie Ananas. Der nächste Spieler muss also ein Lebensmittel finden, das mit «S» beginnt: Schoggi. Der nächste Spieler muss etwas mit «I» finden und so weiter.

Bonus: Diese Spiele gehören keinesfalls in den Stau!

Wir wollen ja nicht, dass ihr euch schon auf der Hinfahrt verkloppt.

Fiesling (Deutsch)
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Fiesling (Deutsch)

Der Rubik's-Cube treibt mich zuverlässig in den Wahnsinn.

Rubik's Cube 3x3
Spiel
17.–
Jumbo Rubik's Cube 3x3

Kollegin Irene schlägt uns obendrein den Wisdom Ball vor, den bösen Zwilling des Rubik's Cube. Den wir uns auch keinesfalls besorgen.

Wisdom Ball Inspiration (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch)
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Wisdom Ball Inspiration (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch)

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Aurel Stevens
Aurel Stevens
Chief Editor, Zürich
Ich bändige das Editorial Team. Hauptberuflicher Schreiberling, nebenberuflicher Papa. Mich interessieren Technik, Computer und HiFi. Ich fahre bei jedem Wetter Velo und bin meistens gut gelaunt.

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