3 Fragen, die du dir vor dem Kauf einer Lidschattenpalette stellen solltest
KaufratgeberBeauty

3 Fragen, die du dir vor dem Kauf einer Lidschattenpalette stellen solltest

Natalie Hemengül
Zürich, am 29.07.2021

Die erste Lidschattenpalette ist was ganz Besonderes. Hier sind drei Fragen, über die du dir im Klaren sein musst, um die richtige Wahl zu treffen.

Sie begleitet dich bei deinen ersten «Gehversuchen» und kann darüber entscheiden, wie viel Spass du am Schminken hast: deine erste Lidschattenpalette. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du vor einem Kauf genau weisst, was du von ihr erwartest.

Wie sattelfest bin ich?

Die ersten Versuche mit Pinsel und Lidschatten sind selten von Erfolg gekrönt. Du kannst dir die Übungsphase leichter machen, indem du auf eine Palette mit Farben setzt, die nicht zu stark deckend sind. Heutzutage werden Paletten praktisch nur dann als gut bewertet, wenn die Farben kräftig sind. Das ist schön für Leute, die damit umzugehen wissen. Als Beginner*in erleichtert dir eine softe Palette das Üben verschiedener Techniken, weil sie Fehler viel eher verzeiht. Das gilt sowohl für erdige Töne als auch für bunte Farbschemas. Denn auch Regenbogenpaletten können dezent sein, sofern sie mit geringen Pigmentanteilen angereichert sind.

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Sind dir Fauxpas egal, kannst du von Anfang an auf pigmentierte Paletten setzen. So sparst du dir für später das «Upgrade».

Wie viele Optionen brauche ich?

Wenn du genau weisst, welches Farbschema dein Herz höherschlagen lässt, bist du im Vorteil. Du weisst, was du willst und bist vielleicht schon mit einem Duo oder Quad (4er-Palette) zufrieden. Schwieriger wird es, wenn du mit einer Palette ein breites Spektrum ausprobieren möchtest. Dann sind sechs oder mehr Nuancen passend. Je mehr Farben eine Palette beinhaltet, desto mehr verschiedene Farbkombinationen kannst du ausprobieren. Das kann auf deine Kreativität denselben positiven Einfluss haben wie der morgendliche Kaffee auf deine Laune, oder aber dein ungeübtes Auge wird überfordert. Bei fünfzig Farben verlieren selbst Profis den Überblick. Finde den Sweet Spot, der dir genug Freiraum für kreative Eskalationen bietet, dich aber gleichzeitig auch führt, weil die Farbanordnung dir einen Rahmen setzt.

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Ideal finde ich für Beginner eine Mischung aus matten und schimmernden Tönen. So kannst du mit unterschiedlichen Texturen experimentieren und bekommst ein Gefühl dafür, wie sie sich auf deinem Lid (ver)halten und auftragen lassen. Auch praktisch ist eine Farb-Range, die von hell bis dunkel geht. So hast du die Möglichkeit, jedem Look, zum Beispiel mit schwarzem Lidschatten, mehr Dimension und Drama zu verleihen.

Eine dunkle Farbe kann deine Looks transformieren.
Eine dunkle Farbe kann deine Looks transformieren.

Wie praktisch muss meine Palette sein?

Eine meiner ersten grösseren Anschaffungen in Sachen Lidschatten war eine aufklappbare Pyramide von Sephora. Ein Riesending. 72 Lidschattenfarben befanden sich darin. Es erinnerte mich ein bisschen an ein Puppenhaus, da ich sie jedes Mal aus dem Schrank holen und aufklappen musste, wenn ich damit «spielen» wollte. Erfahrungsgemäss landen solche Monster nach zwei Wochen im Keller. Zu meinem eigenen Erstaunen habe ich die Palette aber regelmässig verwendet. Sie war mein kleiner Tempel. Heute wäre mir das zu umständlich.

Überlege dir deshalb, wo und wie oft du die Palette zu benutzen beabsichtigst. Muss sie reisetauglich sein? Dann sind ein integrierter Spiegel und ein leichtes, schlankes Packaging von Vorteil. Achtung bei Spiegeln: Sie treiben den Preis einer Palette in die Höhe. Möchtest du deine Palette hingegen wie ein Dekoelement auf dem Schminktisch aufstellen, kannst du auch das Design in deine Entscheidung miteinbeziehen. Auch hier: Schönes Design kostet und ist für gewöhnlich eher im Bereich High-End und Luxus zu finden. Was die Ausstattung einer Palette mit Pinseln oder Plastik-Applikatoren anbelangt, habe ich eine klare Meinung: Du brauchst sie nicht. Mach diesen Punkt also nicht zum Kriterium, denn die wenigsten sind qualitativ gut.

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Natalie Hemengül
Natalie Hemengül

Editor, Zürich

Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich mal nicht gerade im Glitzerregen tanze, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich.

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