Giacche Outdoor

Ob grosse Trekking-Expeditionen, einen Angelausflug oder einfach eine Wanderung in den Bergen: eine Outdoorjacke schützt dich vor Wind, Regen und Kälte.

Grundsätzlich sind beim Kauf einer Outdoorjacke,
auch Trekkingjacke oder Wanderjacke genannt, folgende Aspekte wichtig:
- Membran und Beschichtung: Damit der Oberstoff wasserdicht und atmungsaktiv wird, muss er mit einer zusätzlichen Lage versehen werden. Diese ist entweder eine Kunststofffolie (Membran) oder eine Beschichtung. Eine Membran ist eine halbdurchlässige, dünne Trennschicht, welche auf das Material aufgebracht wird. Durch die Struktur können Wassertropfen nicht hindurch, Wasserdampf jedoch kann durch sie nach aussen getragen werden. Brands wie Salomon, Mammut, Salewa oder The North Face verwenden Goretex, einen offiziellen Membranhersteller. Columbia und Vaude haben mit OutDry bzw. Ceplex ihre eigenen Membranen entwickelt.
- Lagen/Schichten: Zweilagenjacken haben ein robustes Obermaterial, das mit der Membran verklebt ist um diese vor Abnutzung zu schützen. Innen befindet sich häufig nur ein dünnes Netzfutter. Bei Jacken mit 2.5 Lagen schützt eine weitere Beschichtung die Innenseite der Membran. Dreilagenjacken haben zusätzlich ein eigenes Innenfutter und sind somit robuster und angenehmer zu tragen.
- Wassersäule: Die Wassersäule zeigt an, wie hoch die Dichtigkeit und Atmungsaktivität der Jacke ist: Je höher dieser Wert ist, desto wasserdichter und atmungsaktiver ist die Jacke. Eine Wassersäule von 1000mm bedeutet, dass die Jacke den Druck von ca. 1 Liter Wasser aushält. Funktionsregenjacken haben in der Regel eine Wassersäule zwischen 10000 und 30000mm.
- Lüftung: Unter den Achseln mancher Outdoorjacken befinden sich Reissverschlüsse, welche Luftzirkulation erzeugen und übermässiges Schwitzen vermeiden.
- Kapuze: Die Kapuze kann fix, abnehmbar oder einrollbar sein. Je nach deinen Ansprüchen solltest du hier beim Kauf ebenfalls darauf achten, dass die Kapuze auch mit aufgesetztem Helm über den Kopf passt.
- Abdeckung der Reissverschlüsse: Ein weiteres Merkmal für eine sehr gut verarbeitete Trekkingjacke ist die Abdeckung der Reissverschlüsse. Nicht nur der Frontreissverschluss sondern auch die Seitentaschen sollten von mindestens einer Abdeckung gegen Regenwasser geschützt sein.

Neben den verschiedenen Merkmalen gilt es grundsätzlich verschiedene Jackenarten zu unterscheiden.
- Softshell: Softshelljacken verbinden Isolation und Wetterschutz. Sie sind atmungsaktiv, winddicht und wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. Sie verfügen über ein weicheres und wärmenderes Material als Hardshelljacken und sind somit der perfekte Allrounder.
- Hardshell: Hardshelljacken kommen bei nassen und anspruchsvollen Bedingungen zum Einsatz. Sie sind mit einer Membran oder Beschichtung ausgestattet, die das Obermaterial vor Abnutzung schützen und die Jacke wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv machen. Sie bestehen aus 2, 2.5 oder 3 Lagen.
- Regenjacken: Regenjacken befriedigen die grundlegenden Ansprüche: Sie bieten Regen- und Wetterschutz, sind dünn und leicht. Allerdings sind sie weniger robust gegen Abnutzung als Hardshells.
- Daunenjacken/Primaloft: Daunen oder Primaloft (synthetische Wattierung) kommen bei kalten Bedingungen zum Zuge. Sie dienen als zusätzliche Isolationsschicht und erzeugen ein wärmendes Luftpolster um den Körper herum. Sie sind leicht und klein verpackbar, jedoch sehr nässeempfindlich. Ihr Anwendungsbereich findet sich daher bei trockener Kälte.
 

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