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Stranger-Fotografie: 8 Tipps + Tricks fürs Fotografieren von wildfremden Menschen

Hast du genug davon, deine Familie und Freunde zu fotografieren? Oder haben vor allem deine Bekannten genug von dir und deiner Kamera? Was für ein Glück, dass es noch ein, zwei weitere Menschen auf unserem Planeten gibt! Faszinierende Exemplare trifft man immer und überall. Juckt es dich auch im rechten Zeigefinger? Wäre da nur nicht diese aufreibende Angst vor einer Abfuhr!

Ich selbst habe vor rund vier Jahren angefangen, vermehrt «Stranger» zu fotografieren – also fremde Menschen. Zu Beginn ist es mir keineswegs leichtgefallen. Heute ist die «Stranger-Fotografie» mit Abstand meine Lieblings-Disziplin. Kein anderes Motiv kann meine grauen Hirnzellen mit mehr Farbe füllen als ein lächelndes, von mir noch nicht fotografiertes Gesicht!

Momentan befinde ich mich auf einem mehrmonatigen Reise-Abenteuer ohne festen Plan quer durch Australien und Südostasien. Das Porträtieren von Unbekannten ist für mich mit einer der Hauptgründe für diese lange Reise und hat mir schon so manche interessante Bekanntschaft und sogar Freundschaften eingebracht. In diesem Blogeintrag möchte ich einige meiner Erfahrungen mit dir teilen und dir meine besten Tipps mit auf den Weg geben.

Bevor du an dieser Stelle weiterliest, möchte ich dich auf die Risiken aufmerksam machen. Fremde Personen zu fotografieren (mit Einwilligung natürlich), kann absolut süchtig machen! Sobald du das erste starke Porträt eines Strangers im Kasten hast, siehst du, was ich meine!

1,2,3,4,5 und los!

Der erste Tipp und meiner Meinung nach der wichtigste ist die 5-Sekunden-Regel! Fünf Sekunden nachdem man sein unbekanntes Model ins Auge gefasst hat, sollte man vor ihr oder ihm stehen, einmal durchatmen und mit einem Lächeln ein selbstsicheres «Hallo, mein Name ist ..., ich bin Fotograf und ich möchte dich gerne fotografieren» aussprechen.

Lässt man die fünf Sekunden verstreichen und steht noch immer wie angewurzelt an Ort und Stelle, ist es oftmals zu spät. Die unbekannte Person ist entweder ausser Reichweite oder fragt sich, warum sie gerade von dir angestarrt wird. Durch das Einhalten dieser Regel wirkt das Ansprechen für das potentielle Model einiges spontaner und ungezwungener. Zudem lässt man sich selbst keinen Raum für das Ausdenken möglicher Horror-Szenarien, in denen man entweder vor Scham im Boden versinkt oder sich eine wilde Schlägerei liefert, bei der die Kamera schlussendlich in Stücken am Boden verteilt liegt!

Als ich vor ein paar Tagen Lily traf und Augenkontakt herstellte, stand ich eine Sekunde später bereits vor ihr und stellte mich vor. Ich habe ihr gesagt, dass ich ihre Haare umwerfend finde und sie deshalb gerne fotografieren möchte. Lily fühlte sich sehr geschmeichelt und willigte verlegen ein. Sie kam direkt vom Coiffeur und war selbst noch etwas unsicher, ob ihr die auffällige Frisur tatsächlich steht. Diese Zweifel konnte ich beseitigen und ein neues Facebook-Profilbild wurde geboren!

Lily mit ihrer neuen Frisur

Einfach und direkt - Realness

Den zweiten Tipp, den ich euch ans Fotografenherz legen möchte: Alles so einfach wie möglich halten. Dies gilt sowohl für das Ansprechen als auch für die Bildgestaltung. Die meisten Passanten (vor allem in der Schweiz) laufen nicht einfach planlos durch die Gegend und warten darauf, von dir fotografiert zu werden. Halte deinen Fotoantrag so kurz wie möglich und erwähne, dass es lediglich wenige Minuten dauern wird. Falls dein Model neugierig ist, sich Zeit nehmen möchte und dir Fragen stellt, kannst du natürlich gerne weiterlabern ;).

Bleib authentisch. Nicht nur du selbst, sondern auch in Bezug auf dein Motiv. Versuche nicht, dein Modell um jeden Preis in ein besseres Licht oder vor einen coolen Hintergrund zu rücken. Für mich geht es bei der bei der Stranger-Fotografie auch darum, die Person dort zu fotografieren, wo man sie angetroffen hat. Lerne mit dieser Limitierung umzugehen und das Beste aus dem verfügbaren Licht und Hintergrund zu machen. Ich bin der Überzeugung, dass man so zusätzlich seine Fähigkeiten innert kürzester Zeit stark verbessern kann.

Mach ein Projekt daraus

Früher oder später wirst du folgende Fragen hören: «Wieso möchtest du mich fotografieren?», «Was passiert mit den Fotos und wo werden diese veröffentlicht?». Es hilft definitiv auf diese Fragen eine überzeugende Antwort zu haben. Und was hört sich besser an als ein ernst gemeintes Kompliment und folgende Aussage: «Ich arbeite an einem Projekt, bei dem ich ausgewählte interessante Personen in den Strassen von ... porträtiere.»

Mit einem Projektgedanken kann man der Stranger-Fotografie einen roten Faden und Tiefe geben. Etwa, indem man die Personen immer in einem ähnlichen Stil fotografiert. Wie im Beispiel von Miffi könnte man eine Aufnahme des Gesichts und ein Detailbild des Merkmals oder Kleidungsstücks machen. Das war schliesslich ausschlaggebend dafür, dass ich sie einfach ansprechen musste und unbedingt ein Porträt von ihr in meiner Sammlung haben wollte.

Eine weitere sehr beliebte Projektidee ist eine Bilderserie von Personen aus einem bestimmten Ort (z.B. Humans of New York). Du könntest dir zudem einige extrem tiefgründige Fragen ausdenken, die du jedem deiner Models stellen möchtest.

Portrait von Miffi in Fitzroy (Melbourne) und Details ihres Handschmucks

Geteilte Nervosität ist halbe Nervosität

Lange Zeit habe ich gedacht, dass man Fremde am besten im Alleingang anspricht und fotografiert. Erst vor kurzem habe ich die Erfahrung gemacht, dass es zu zweit ebenso gut, wenn nicht sogar noch besser funktioniert. Ich war gemeinsam mit einem Fotografen aus Melbourne auf Fotopirsch und unsere Ausbeute war extrem hoch. Beinahe jede angesprochene Person liess sich von uns fotografieren.

Wie in so vielen Lebenssituationen kann einem das Gefühl, jemanden als Unterstützung dabei zu haben, einen Selbstvertrauensschub geben. Ausserdem machte es für viele Personen die wir angetroffen haben einen offizielleren Eindruck. Sie nahmen an, dass wir an einem Projekt arbeiten, ohne dass wir uns gross erklären mussten.

Ist man zu zweit unterwegs, kann man zudem viel leichter auch grössere Gruppen ansprechen. Während du eine oder mehrere Personen aus der Gruppe porträtierst, kann dein Foto-Buddy die Gruppe über das Projekt aufklären oder helfen, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.

Während ich das Foto schoss, hat meine Begleitung das Pärchen zum Lächeln gebracht

Sei bereit

Damit meine ich nicht nur Akku, Speicherkarte und Kameraeinstellungen, sondern vor allem die nicht Kamera abhängigen Faktoren. Wenn du weisst, dass du auf der Suche nach unbekannten Porträtopfern bist, halte bereits Ausschau nach möglichen Hintergründen, beobachte das Sonnenlicht und halte deine Kamera in deinen Händen.

Eine Visitenkarte in der Tasche zu haben und im Vorfeld eine Social-Media-Präsenz aufzubauen ist ebenfalls eine gute Idee. Es nimmt den angesprochenen Personen oftmals die Ungewissheit, was mit ihren Bildern passieren wird.

Birhane zum Beispiel habe ich in einem Melbourner Vorort namens Footscray angetroffen. Als ich ihn um sein Portrait gebeten habe, war er vorerst sehr skeptisch. Erst als ich ihm meine Visitenkarte in die Hand gedrückt habe und er meinen Instagram Account begutachtete, willigte er ein, sich von mir fotografieren zu lassen.

Birhane stand vor einem Coiffeursalon in Footscray

Der einfachere Start

Falls du es dir noch nicht richtig zutraust, fremde Personen auf offener Strasse anzusprechen, habe ich einen Mittelweg für dich. Starte damit, Service-Personal in Cafes, Läden und Restaurants um Porträts zu bitten. Da man sich mit diesen Personen oftmals bereits in einem Gespräch befindet, erübrigt sich das unangenehme Ansprechen.

Ich persönlich habe auf diese Art schon einige Porträts erstellt und spreche auch heute noch oft Personen auf diese Weise an. Aber auch hier gilt: Nicht zu lange mit der Frage nach einem Porträt zu warten. Mit Abwarten wird es nur selten einfacher.

Portrait einer Verkäuferin in New York

Ein «Nein» gehört dazu

Abschliessend müssen wir uns der Tatsache stellen, dass nicht jeder «Ja» sagen wird. Dies sollte aber auf keinen Fall demotivieren, auf sich bezogen oder als Niederlage angesehen werden. Es gehört dazu und ist nachvollziehbar. Manche Leute haben schlicht und einfach einen anstrengenden Tag hinter sich oder lassen sich aus Prinzip nicht gerne fotografieren. Folglich kannst du deine Chancen erhöhen, indem du vorzugsweise Personen mit einem Selfie-Stick in der Hand ansprichst.

And the best for last

Vor ein paar Wochen habe ich in Melbourne Fred getroffen. Er kommt aus Deutschland und ist mit seinem Schnauz und sehr interessanten Kleidungsstil definitiv ein Hingucker. Als ich ihn um ein Bild gebeten habe, hat er mich als erstes darauf hingewiesen, dass er bereits Leuten die Kamera aus der Hand geschlagen hat, die heimlich ein Foto von ihm machen wollten. Es machte stark den Eindruck, als hätte ich keine Chance, an ein Foto von ihm ran zu kommen. Ich habe seine Entscheidung respektiert, meine Kamera weggelegt und wir haben uns darüber unterhalten, wie er in Melbourne gelandet ist. Als wir uns verabschiedeten, lächelte er mich an und erlaubte mir ausnahmsweise ein einziges Foto von ihm zu schiessen. Manchmal muss zuerst eine Vertrauensbasis aufgebaut werden, bevor man die Kamera ins Spiel bringen kann.

Fred im Stadtzentrum von Melbourne

Ich könnte zu diesem Thema noch etliche Zeilen schreiben, dies würde aber definitiv die SD-Karte sprengen. Am besten du schnappst dir jetzt deine Kamera, machst dir bewusst, wie einfach es eigentlich ist und gehst auf die Suche nach deinem noch unbekannten Modell. Und nicht vergessen zu lächeln! Es kann oftmals den entscheidenden Unterschied machen, ob du dein gewünschtes Portrait machen darfst oder nicht!

Was sind deine Erfahrungen mit diesem Thema? Welchen zusätzlichen Tipp kannst unserer Community mit auf den Weg geben?

Mehr zu mir gibts unter www.35waves.com/

Update: Mein Gear für die Stranger-Fotografie

Aufgrund der Nachfragen möchte ich euch mein Gear nicht vorenthalten! Die meisten Fotos sind mit meiner X-Pro 2 und dem 35mm f/2 entstanden. Wer mehr Details und alle meine Objektive sehen möchte: hier klicken

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Denny Phan, Zurigo

  • Category Marketing Manager
La mia condizione ideale? Avere la mia macchina fotografica in una mano e un biglietto aereo nell'altra. Visita il mio profilo Instagram o la mia pagina web per scoprire di più sulla mia fotografia.

17 Commenti

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User manuelbachmann82

Geile Idee Denny, Like it ,-)

02.06.2016
User dennyphan

Hi Manuel! Danke vielmals! :)

03.06.2016
Rispondi
User MorenoM5

Toller Beitrag und wundervolle, ausdrucksstarke Bilder! Würde mich sehr über einen Artikel über deine Ausstattung und einige Tipps im Umgang damit freuen. ;-)

02.06.2016
User dennyphan

Hallo Moreno! Danke vielmals für das Kompliment! Ich möchte mit meinen Artikel unabhängig von Ausstattung und Erfahrungsstufe zum Fotografieren inspierieren und mein Wissen teilen. Entsprechend werde ich momentan noch keine Produktreviews oder Ausstattungstipps geben. Eine Auflistung meines Gears findest du aber auf meiner Website. :)

03.06.2016
User MorenoM5

Vielen Dank für deine Antwort! Ich denke das gelingt dir bisher sehr gut, freue mich schon auf weitere Beiträge von dir. ;-)
Werde gerne einmal einen Blick auf deine Website werfen, danke für den Himweis.

05.06.2016
Rispondi
User Anonymous

Ein sehr spannender Beitrag und wundervolle natürliche Fotos! Ich weiss nicht ob dir dies bewusst ist, der "unbekannte" Herr auf deinem 3. Foto (mit Hut) ist ein bekannter amerikanischer Drummer, welcher bereits eine Zeit lang mit John Mayer unterwegs war - da hätte ich gerne mit dir getauscht! ;)

07.06.2016
User dennyphan

hallo! Danke vielmals für das Kompliment und den Hinweis! Nein, das war mir absolut nicht bewusst! :) Mit seiner Lederjacke und dem Hut kann ich mir das aber sehr gut vorstellen! Tauschen geht leider nicht mehr aber schauen wir mal wen du vor die Linse bekommst wenn du das nächste Mal unterwegs bist!

13.06.2016
Rispondi
User Anonymous

Echt cool! Kann mir gut vorstellen, dass es einiges an Überwindung braucht aber die Freude ist dann umso grösser wenn ein schönes Foto dabei rauskommt :)

02.06.2016
User Screwface

Toller Artikel, vielen Dank und mehr davon! ;) Die Frage bez. Gear kommt auch in Foren immer wieder auf, dabei ist dies bei dieser Art der Fotografie weit weniger entscheidend, als Erfahrung, Kreativität, Personality, beherrschen der Ausrüstung usw. Leider sind in CH die Menschen nicht so offen dafü

10.06.2016
User dennyphan

Hallo Aphelion! Danke vielmals für deinen Beitrag. Ich bin auch der Meinung, dass es bei dieser Art der Fotografie primär um das Zwischenmenschliche geht. Seine Ausrüstung sollte man natürlich weitgehend beherrschen, um sich auf die Person konzentrieren zu können. Das Gear kann helfen einen bestimmten effekt zu erhalten (Bsp. Schärfentiefe) aber ist nicht ausschlaggebend zur Erzeugung ein starkes Portraits! Hast du in der Schweiz negative Erfahrunge mit Stranger Fotografie gemacht?

13.06.2016
User Screwface

Hi Denny! Ich mache sehr wenig Street und wenn, dann versuche ich die Sache mit pfiffigen Helferlein, wie z.B. der California Sunbounce, zu kontrollieren. Meine "Erfahrung" beschränkt sich auf wenige Städte in der CH, allen voran aber ZH und da ist es nicht ganz einfach, ein williges "Motiv", mit interessanter Ausstrahlung und Persönlichkeit zu finden. Irgendwie erscheinen mir alle Menschen hier etwas angepasst und "grau". Meist mache ich mit kurzem Tele das Bild und frage dann erst nach dem ok.

13.06.2016
Rispondi
User dpservis

Nice article. Tried these in Zurich yet?

17.06.2016
User schLEIMER

So wie ich ihn noch bei google gefunden habe, ist er sogar offizieller Fuji X-Photographer:
fujifilm-x.com/de/photograp...
Fotografiert mit der X-T1 ^^
Ganz geile Bilder, muss schon sagen! Mehr davon bitte! Und Gear auflisten!

02.06.2016
User dennyphan

Hallo Farcillo! Danke vielmals für das Kompliment und deinen Beitrag. Aktuell fotografiere ich mit der Fujifilm X-Pro2 und der X-T1. Freue mich schon meinen nächsten Artikel hier zu veröffentlichen!

03.06.2016
Rispondi
User Suntuoso

Étant très à l'aise avec les gens, je suis d'accord avec vos conseils, ils sont importants. Je n'ai jamais photographié des inconnus, préférant les séances photo, mais j'ai voulu m'y mettre pendant un voyage à l'étranger. Je vais éviter de citer le pays pour ne pas polémiquer. En bref, le harcèlement moral et physique (injures, menaces et violence) toutes les 5 minutes m'avait totalement rebuté à sortir mon appareil photo après moins d'une journée dans ce pays.

Je ne sais pas comment cela se passe en Asie du Sud-Est. Sur vos photos, j'ai l'impression de voir des gens avec une culture occidentale et un mode de vie assez riche. Est-ce par choix que vous ne photographiez pas au Maroc, Algérie, Tunisie, Malaisie, Bangladesh, Émirats, Comores, etc. ?

C'est ce genre de conseil dont j'aurais besoin. Ce serait dommage de devoir faire du street portrait selon le pays où je me trouve. C'est sûr que c'est différent si l'on est aux États-Unis ou en Arabie Saoudite, mais c'est le genre de pays où j'aimerais pratiquer... plutôt qu'en Occident.

Merci par avance.

13.02.2019
User rubric

Hey Denny! Toller Artikel und sehr inspirierend; gratuliere! Du hast mich definitiv überzeugt und ich werde mich mit Deinen Tipps und meiner Ausrüstung bald mal auf die Strasse wagen! Zwei Fragen habe ich noch: Ich kann mir vorstellen, dass viele Leute danach auch Interesse am Foto haben. Wie machst Du das? Schickst du es ihnen per E-Mail zu? Und wieviele Fotos machst Du ungefähr von Deinem Gegenüber? Probierst du einige Minuten aus mehreren Perspektiven oder machst Du immer nur zwei bis drei Aufnahmen? Vielen Dank für die wertvollen Tipps.

18.02.2019
User bad taste pics

Schöner Artikel mit einer Einschränkung: wie beschrieben funktionieren die Tipps tatsächlich, allerdings mit einem erheblichen geografischen Unterschied. Seit mehr als 16 Jahren fotografiere ich in den USA Menschen auf der Strasse oder am Arbeitsplatz. Hier habe ich tatsächlich nur ein einziges Mal ein "Nein" gehört. In den USA genügt schon oftmals die Frage "can I take a picture" und man erhält fast ausnahmslos "sure" als Antwort. Das funktioniert in Mitteleuropa überhaupt nicht und wird tendenziell durch die mit der neuen Datenschutzverordnung einhergehenden Verunsicherung der Menschen noch schwieriger. Europäer sind hier zurückhaltender, vor allem skeptischer und man erhält selbst mit langjähriger Erfahrung in Ansprache und Umgang im Schnitt mehr als 50% Ablehnung.

11.04.2019