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Was die japanische Schwertschmiedekunst mit deiner Rasur zu tun hat

Wie viel Aufwand in die Herstellung der schärfsten Klinge der Welt gesteckt wird, ist jenseits jeder Vorstellungskraft. Grund genug uns diesen traditionell japanischen Schwertschmiedeprozess mal etwas genauer anzuschauen. Insbesondere da sich die Herstellungstechnik auch in einem Alltagsgegenstand wiederfinden lässt: dem Panasonic-Rasierer.

Neu ist immer besser? Diese Aussage mag in vielen Fällen zutreffen, stimmt aber gewiss nicht immer. Alte Traditionen überstehen nicht umsonst Jahrtausende. In ihnen lässt sich Leidenschaft und Qualität wiederfinden. So auch in der traditionellen Schwertschmiedekunst Japans, an welche das Elektronik-Unternehmen Panasonic in der Herstellung ihrer Rasierer anknüpft.

Zeit für eine kleine Exkursion:

Das Schwert der Samurai und seine Symbolik

Das Katana, also das Langschwert der Samurai, ist Symbolträger jener traditionellen Schwertschmiedekunst und verkörpert viel mehr als nur eine Kriegswaffe. Es war und ist nach wie vor ein Kunstwerk mit Talismann-Charakter und allem voran ein Statussymbol, welches ein tapferer Soldat im vorindustriellen Japan lediglich von seinem Lehensherren wie ein Orden verliehen bekommen konnte. Dadurch wurde er automatisch zu einem Mitglied der höchsten Kriegerkaste ernannt: der Samurai. Das Schwert verlieh seinem Träger Autorität und konnte nur durch den Tod von ihm getrennt werden. Vor 250 Jahren kam dann aber das Aus für diese Tradition: Die Samurai mussten ihre Schwerter auf Befehl des Kaisers abgeben zwecks der Bildung einer modernen Gesellschaft nach dem Vorbild Europas. Das brachte eine grosse Krise für das Handwerk mit sich, weswegen es bis heute nur noch wenige beherrschen.

So wird das Katana traditionell hergestellt

Die Stahlgewinnung

Heutzutage gibt es nur noch eine Schmelze, welche noch genau wie vor 1000 Jahren den Stahl herstellt, aus dem das Katana gefertigt wird: das Tamahagane. Die Herstellung durch den Schmelzmeister und seine Gehilfen verschlingt etwa dreizehn Tonnen Holzkohle und acht Tonnen Eisensand und das verteilt über nur drei Tagen. Diese werden in den Schmelzofen mit 1500° Innenhitze gegeben und verbinden sich dort drin miteinander. Ein Knochenjob, bei dem das Feuer nie aus den Augen gelassen werden darf. Um an den entstandenen Stahl zu gelangen, muss der weisse, glühende Kern des Ofens erst freigelegt werden. Dieser aufwendige Herstellungsprozess macht das Material 200-mal teurer als gewöhnlichen Stahl. Früher im Mittelalter war das Schmelzen übrigens als ein heiliger Akt zu verstehen, der dazu dienen sollte, die Göttin des Metalls bei Laune zu halten.

Die Schmiede

Bevor das Schwert in die Hände des Meisterschmieds gelangt, erfolgt eine spirituelle Reinigung mittels Gebet. Was die Schmiedetechnik selbst anbelangt, so geht diese wie folgt vor sich: Der Stahl wird erhitzt und in kleine, flache Stücke zerschlagen. Allein diese Vorarbeit kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen. An den Aussenkanten dieser Stücke lässt sich dann erkennen, welche Teile aufgrund ihres Kohlenstoffgehalts und ihrer Qualität für eine Weiterverarbeitung infrage kommen. Diese werden anschliessend auf einer Stahlplatte gestapelt, mit einem Reispapier zugedeckt, und während des Schmiedens immer wieder mit Asche und Lehmwasser bedeckt. Dies verhindert das Entstehen von Sauerstoffeinschlüssen, die später dazu führen könnten, dass das Schwert im Inneren rostet. Immer wieder wird darauf gehämmert, um den Kohlenstoff gleichmässig im Stahl zu verteilen.

Um sicherzustellen, dass auch im Inneren der Klinge keine Unreinheiten sind, wird der Stahlblock immer wieder geteilt und neu gefaltet. Schlussendlich kann ein Schwert aus bis zu 33000 Schichten bestehen, welche sich im fertigen Produkt als eine Art Maserung in der Klinge zu erkennen geben. So verwundert es nicht, dass es gute zwei Wochen dauern kann, bis nur mal die ungefähre Form eines Schwertes steht.

Das Härten & Schleifen

Steht die Form, geht’s ans Härten. Dazu muss man es mit einem Gemisch aus Ton, Asche und Schleifsteinpulver bestreichen. Diese Lehmschichten werden in unterschiedlichen Härten auf das Schwert aufgetragen. So bleibt der Schwertrücken flexibel, während die dünne Schneide bis ans Maximum geschärft werden kann.

Dann wird es in Feuer gelegt und wenn das Schwert so weit ist, schnell im Wasserbad abgekühlt. Es folgen präzise Gravierungen und Verzierungen, welche dem Schwert eine persönliche Note verleihen. Die Handschrift des Schmieds sozusagen. In einem letzten Schritt geht es dann zum Schwertpolierer, welcher für seine Arbeit eine unbequeme Sitzposition einnimmt und auf diese Weise das Schwert an unterschiedlichen Sand-, Granit- und Kunststeinen bis zur Perfektion schleift. Allein das kann bis zu elf Tage dauern und ist wegen der Schneidegefahr mit äusserster Vorsicht vorzunehmen.

Tradition in der Moderne

Laut eigener Angaben vereint Panasonic in seinen drei Neulancierungen fürs Rasieren, Stylen und Trimmen die Aspekte der traditionellen Schmiedekunst mit modernster Hightech-Technologie. Heisst: Ihre Klingen durchlaufen in der Herstellung einen ähnlichen Prozess wie das Katana. Nur, dass sie aus Yasuki-Hagane-Edelstahl gefertigt werden, also einem Ersatz für den traditionell verwendeten Tamahagane-Stahl.

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Als Disney-Fan trage ich nonstop die rosarote Brille, verehre Serien aus den 90ern und zähle Meerjungfrauen zu meiner Religion. Wenn ich mal nicht gerade im Glitzerregen tanze, findet man mich auf Pyjama-Partys oder an meinem Schminktisch. PS: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse, sondern auch mich.

3 Kommentare

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User Anonymous

Wird das Kartana auch in das Sortiment aufgenommen? Gefällt mir besser als die Rasierer.

08.02.2018
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User Anonymous

Würde mich auch freuen. Ansonsten gab es mal dieses Produkt:
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Fand ich auch cool! :-)

09.02.2018
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User segafrendo

Zugegeben, dass Schmieden eines Katanas ist schon fast ein mythischer Akt und die Klingen aus Meisterhand sind faszinierend.
Völlig unterschätzt wird aber die europäische Schwert-Schmiedekunst, siehe nachfolgendes YouTube Video.
youtube.com/watch?v=ev4lW0w...

13.02.2018
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