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Familie + KindProduktwissen 05

Von XAgent getestet: Der Weihnachtszug von Lego

Jeden Monat verlosen wir eine Lego-Neuheit. Neela alias XAgent hat den festlichen Weihnachtszug von Lego Creator gewonnen. Das ist ihr Testbericht.

Ich weiss es noch, als wäre es gestern gewesen. Es war der erste September und der Alltag im Büro war nicht sonderlich gut gelaufen. Am Nachmittag habe ich dann eine E-Mail von Galaxus erhalten, dass ich bei dem Lego-Wettbewerb gewonnen habe und dass ich innerhalb der nächsten Tage den festlichen Weihnachtszug erhalten werde. Damit war der Tag für mich definitiv gerettet.

Die Tage konnten nicht schnell genug vergehen. Am Montag kam dann gottseidank bereits die automatisierte Nachricht, dass Galaxus das Paket abgeschickt hat. Dienstag sollte es also ankommen. Die Vorfreude stieg ins Unermessliche. Der Postbote war natürlich nicht in der Lage, das Paket vor der Tür abzulegen und hat es wieder mitgenommen. Zum Glück wird man darüber in der heutigen Zeit auch per E-Mail informiert. So wusste ich, dass ich nicht allzu spät Feierabend machen durfte. Durch einen unvorhergesehenen Zwischenfall hätte ich den pünktlichen Feierabend fast verpasst. Mein Kollege hat mich aber mitgenommen und somit habe ich die fehlenden Minuten wieder wettmachen können. Also schnell nach Hause, den Zettel vom Postboten aus dem Briefkasten fischen und damit weiter zur Post. Um 17:55 Uhr bin ich in die Postfiliale reingestürmt. Immerhin war mein Paket vom Postboten bereits abgegeben worden und ich durfte es mit nach Hause nehmen.

18:00 Uhr

Ich fühle mich wie ein kleines Kind an Weihnachten (wie passend, zu einem festlichen Weihnachtszug). Schon auf der Verpackung kann man einzelne Details des Zuges erkennen. Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren und älter. Nun ja, ich zähle mich zu der Gruppe «und älter». Stolze 734 Teile soll das Bauwerk umfassen und läuft unter dem «Expertenmodus». Wie für mich gemacht also.

Leider weiss ich nicht, ob hier die Ersatzteile ebenfalls dazu zählen. Ich schütte den Verpackungsinhalt auf den Tisch. Es sind sechs nummerierte Beutel, vier Packungen Schienen, ein unnummerierter Beutel mit irgendwas Magnetisches und natürlich die überschaubare Gebrauchsanleitung.

18:02 Uhr

Ich fange mit dem ersten Beutel an und schütte alles auf den Tisch.

Wie immer bei Lego werden erst die Figuren zusammengebaut. In diesem Beutel sind es zwei verschiedene Figuren. Die Frauenfigur hat sogar zwei verschiedene Gesichter.

Lustig ist auch, dass aus – wie es zuerst scheint – willkürlichen Teilen, so krasse Dinge entstehen. Da hat man ein paar «Rollschuhe», drei kleine Teile (rund und eckig) und noch ein paar schmale Bauteile und schwupps, wird daraus ein kleines Spielzeug-Feuerwehrauto.

Alles zusammen, wird aus den Steinen des ersten Beutels eine Sitzbank mit Strassenlaterne, drei verpackte Geschenke und fünf kleine Spielzeuge gebaut. Bei dem Boot gab es bei mir ein paar Probleme, da ich die Zange irgendwie nicht durch die Löcher in den Steinen bekommen habe. Hier hatte ich als Erwachsener mit roher Gewalt schon Probleme. Wie schaffen es dann 12-Jährige?

18:30 Uhr

Die Beutel mit der Nummer 2 werden nun fällig. Es handelt sich um deutlich mehr Steine (sind auch mehr Beutel) und es sind nun auch grössere Steine vorhanden.

Nun kommen in der Anleitung auch 1:1 Anzeigen vor, damit man bei bestimmten Stangen die richtige Grösse wählt.

Ist ganz hilfreich, aber bei diesem Bausatz gibt es nicht so viele verschiedene Stangenlängen, sodass es diese Abbildung eigentlich nicht bräuchte. Aber lieber sie ist abgedruckt und man braucht sie nicht, als umgekehrt. Bei Punkt 22 habe ich dann ebenfalls kurz gestockt. Hier wird auf der «Teile die gebraucht werden» Liste drei Räder angezeigt. Es werden auch drei Räder mitgeliefert. Gebraucht werden aber nur die zwei grösseren Räder. Hat ein Weilchen gedauert, bis ich das verstanden hatte, aber vielleicht habe ich mir einfach zu viele Gedanken gemacht. Warum sollten hier unnötige Steine mitgeliefert werden?

Und schon stand bereits die Lokomotive. Sie hat sogar Dampf aus Lego. Somit müssen die Kinder keine Watte aus Mamas Badezimmer klauen.

Leider bewegt sich bei der Lokomotive nicht sehr viel. Der vordere Teil ist beweglich, aber wenn ich bedenke, welche Lego-Kreationen es bereits gibt und welche hellen Köpfe bei Lego arbeiten, hätte ich mir gewünscht, dass die Kuppelstangen sich bei den Rädern mitdrehen. Dafür gibt es aber einen bedruckten Legostein im Inneren der Lokführerkabine mit Druckmesser etc.

Die restlichen Legosteine erscheinen mir als Ersatzsteine zu viele zu sein. Für einen Anhänger, denke ich, werden die nicht mehr ausreichen. Was für ein Irrtum! Es reicht noch locker für einen kleinen Anhänger, auf welchem die Kohle transportiert wird. Diese wird mit einer Öse und einem Haken mit der Lokomotive verbunden.

Hier kommen auch zum ersten Mal in meiner Lego-Geschichte, soweit ich mich erinnern kann, Metall vor. Die Räder von dem Anhänger haben Achsen, welche aus einem kleinen Metallstab bestehen. Zwei Räder auf die Achse stecken und das Ganze in die Halterung am Waggon klicken – fertig.

Beim Kohle-Waggon hätte ich mir ein paar Details mehr gewünscht. Die Kohle ist einfach eine schwarze Legoplatte, welche schräg angebracht ist. Diese kann auch nicht variiert werden. Hier hätte ich ein paar von diesen runden, schwarzen Legosteinen dazu getan, dass man auch etwas Kohle auf die Schaufel von dem Lego-Männchen nehmen kann. Bei dem Kohlewagen kommen auch das erste Mal die magnetischen Teile zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um die Kupplungen zu den anderen Waggons. Das Ganze macht das An- und Abkoppeln relativ einfach und man muss nicht immer irgendwo was ein- beziehungsweise aushängen.

19:21 Uhr

Es wird Zeit für die restlichen Beutel.

Hier gab es für mich kaum Schwierigkeiten. Die Legosteine reichen für zwei Waggons. Der erste Waggon ist wie ein «Lasten-Waggon». Hier hat einer der Lego-Genies zugeschlagen. Auf dem Waggon wächst ein Weihnachtsbaum und um diesen herum fährt ein Miniaturzug. Der Weihnachtsbaum, inklusive Zug, dreht sich um seine eigene Achse, wenn der grosse Zug fährt. Hinter dem Weihnachtsbaum hat es eine Ablage für die kleinen Geschenke, welche mit dem ersten Beutel zusammengebaut wurden. Der zweite Waggon ist ein Speisewagen und verfügt über einen Tisch und zwei Stühle. Auf dem Tisch stehen eine Lampe und eine Tasse.

19:59 Uhr

Es ist vollbracht. Nach zwei Stunden Lego-Spass steht vor mir der neue festliche Weihnachtszug von Lego Creator. Die beigefügten Schienen reichen für einen Kreis von ca. einem Meter Durchmesser. Genug, um einmal um den kleinen Weihnachtsbaum zu kreisen.

Fazit

Es gab, wie im echten Leben, einige Tiefs, aber auch viele Hochs. Ausser, dass die Farben des Zuges in den typischen Weihnachts- und Winterfarben grün, rot, schwarz, gold und weiss gehalten sind, erinnert an dem Zug nur die Deko an Weihnachten. Ich glaube, ich hätte mir bei dem Zug mehr «Schnee» gewünscht. Auch wenn heute kaum noch weisse Weihnachten in unseren Breitengraden dazugehören, so macht der Schnee Weihnachten irgendwie noch etwas festlicher. Allgemein hätte ich mir ein paar mehr Details gewünscht. Bin ich doch so viele Details von anderen Lego-Creator-Expert-Bausätzen wie zum Beispiel der Lego Bank oder der Lego Detektei gewohnt gewesen, aber das ist natürlich auch ein etwas anderes Preissegment. Für 95.- CHF bekommt man hier durchaus etwas für sein Geld.

Für Kinder im Alter von 12 Jahren ist der Bausatz sicherlich eine tolle Idee. Perfekt, um die Vorweihnachtszeit etwas aufzulockern. Eventuell kann man die Teile auch aufteilen und eine Art Adventskalender für das Kind machen. Für Erwachsene haben mir hier allerdings ein paar Details mehr gefehlt.

Creator Festlicher Weihnachtszug (10254)
CHF 85.-statt vorher 95.-1
LEGO Creator Festlicher Weihnachtszug (10254)
Der Weihnachtszug bringt Bauspass für die ganze Familie. Mit schönen Details wie Kränzen, Lichter und Geschenken.

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Irene Portmann

Irene Portmann

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