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SportGesundheitReview 06

Wenn Wellness wieder weh tut

Die Trigger Point Wellness Collection soll für Wohlbefinden sorgen, aber der Weg zum Ziel ist schmerzhaft. Zumindest für mich verweichlichten Faszienroller. Diese vier Fitnessmassage-Tools sind klein und gemein – was ein gutes Zeichen ist.

Ich habe es mir wohl zu bequem gemacht. Während ich meinen Trigger Point Grid Foam Roller anfangs noch als hart empfand, bewege ich mich inzwischen ziemlich entspannt darüber. Es ist Zeit für neue Reize, und da kommt mir die Wellness Collection gerade recht. Sie enthält folgende Spezialwerkzeuge auf Rollen, die mich aus meiner Komfortzone und die tiefen Gewebeschichten in Form bringen sollen:

  • Den 28 Zentimeter langen QuadBaller für Beine, Hüfte und den unteren Rücken
  • Den 16 Zentimeter langen FootBaller für die Unterschenkel und Füsse
  • Einen Baller Block, der als Hilfsmittel zum Einsatz kommt
  • Zwei Massagebälle mit 6,5 Zentimetern Durchmesser
  • Einen Double Ball Sack
  • Zugriff auf das E-Book «Upper Body» und Video-Tutorials
Die Wellness Collection, hier noch hübsch aufgeräumt.

Der QuadBaller

Er sieht aus wie eine geschwollene Skateboard-Achse, an deren Enden Inline-Skate-Rollen sitzen. Das gebogene Schaumstoffteil dazwischen besteht aus verschieden harten Schichten, die nach ein paar Sekunden im Gebrauch etwas nachgeben und den Griff eines Masseurs nachahmen sollen. Was das angeht, bin ich skeptisch. Sehr skeptisch sogar. Dass sich die flache Rolle gut eignet, um Hüfte, Beine und den unteren Rücken zu bearbeiten, glaube ich schon eher. Seinen Namen verdankt der QuadBaller dem Quadriceps, das ist der grosse vierköpfige Muskel an der Vorderseite des Oberschenkels. Darum beginne ich mit der entsprechenden Übung.

Der QuadBaller...
...setzt auf seitliche Räder.

Meine ersten Erfahrungen kurz zusammengefasst: Aua. Ich spüre zwar nicht den Griff eines Masseurs, ich spüre auch kein Nachgeben, aber der Druck ist durch den geringen Durchmesser sehr lokal und damit empfinde ich ihn ungleich höher als auf meiner bequemen Rolle. Dazu lässt sich der QuadBaller leicht und geräuschlos bewegen und hält die Spur, aber damit hatte ich auch auf radlosen Rollen nie Probleme. Die Position knapp über dem Boden ist angenehm, immerhin das. Und ja, es passiert etwas im Körper. Dass es mit dem QuadBaller härter zugeht weiss ich endgültig, als ich auf die Aussenseite des Oberschenkels wechsle und diese bearbeite. AUA!

FootBaller und Baller Block

Der FootBaller ist die kleine Version des QuadBallers. Gleich aufgebaut, aber 12 Zentimeter kürzer und damit für die Waden und Füsse geeignet. Wobei mir auch schon Waden begegnet sind, die darauf wahrscheinlich nicht genug Platz finden würden. Für mich reicht die Breite aber locker aus und nach einem Blick in die Anleitung finde ich heraus, dass der Baller Block kein Verpackungsmaterial, sondern ebenfalls ein Trainingsgerät ist. In dem 10 Zentimeter hohen und 21,5 Zentimeter breiten Schaumstoffquader steckt der FootBaller, der zum Ausrollen des Unterschenkels auf diesen Block gelegt wird.

Der FootBaller auf seinem Podest, dem Baller Block.

Das sieht zunächst instabil aus, funktioniert aber ganz gut und bringt die Wade wieder auf eine ähnliche Höhe wie auf einer normal grossen Faszienrolle. Auch wenn ich den Oberkörper mit den Armen hochstütze, bleibt alles an seinem Platz. Das Training mit dem FootBaller hinterlässt bei mir verschiedene Eindrücke: Einen tiefen in der Wade und einen nachhaltigen an den Schmerzrezeptoren.

Die Massagebälle MB1

Bislang habe ich Massagebälle verschmäht und allenfalls ein paar Tennisbälle zweckentfremdet. Die sind zwar ähnlich gross, allerdings längst nicht so hart wie diese schwarz-weiss-grünen Folterkugeln. Mit ihrem geringen Durchmesser von 6,5 Zentimetern lassen sich Problemzonen sehr gezielt bearbeiten. Im Liegen ist mir das zwischen den Schulterblättern zu schmerzhaft, im Stehen an der Wand empfinde ich die Übung als angenehmer. Natürlich lassen sich die Bälle an den verschiedensten Körperstellen einsetzen und auch dabei kann der Baller Block nützlich sein: Zum Beispiel, um den Ball damit an die Brustmuskulatur zu pressen und so den Druck zu erhöhen. Ach ja, dann gibt es auch noch den «Double Ball Sack». Das ist ein Sack, in den beide Bälle passen. Wer hätte das gedacht. So verpackt unter dem Rücken platziert, kannst du zum Beispiel die Muskelstränge rechts und links der Wirbelsäule ausrollen.

Die handlichen Bälle...
...entfalten unter Druck ihre Wirkung.

E-Book und Tutorials

Wenn du dich auf tptherapy.com registrierst und den beiliegenden Code zur Wellness Collection aktivierst, bekommst du Zugriff auf ein englisches E-Book und diverse Videos. Das E-Book «Upper Body» bietet eine Einführung zu Triggerpunkten und den Trainingszielen, dazu sind verschiedene Übungen mit dem Massageball illustriert. Mit den Videos habe ich mich nicht länger aufgehalten, da sie sowohl auf dem Handy als auch im Büro bei mir immer wieder hängen geblieben sind. Wer YouTube gewohnt ist, wird vom TP-Player leicht genervt sein. Mit etwas mehr Geduld findest du aber 21 englische Tutorials mit konkreten Trainingstipps oder Hintergrundinformationen – so sie sich denn abspielen lassen.

Der Mensch, ein bunter Hund: Hintergrundwissen zu «Triggerpunkten» und Übungsanleitungen gibt's im E-Book.

Fazit

Autsch! Zwei Wochen lang habe ich immer wieder mit der Wellness Collection trainiert und einen Unterschied gespürt. Das Set sorgt bei mir für neue Reize. Gut so. Wer wie ich eine normal grosse Faszienrolle gewohnt ist und nicht einfach nur auf ein härteres Modell wechseln will, könnte mit der Wellness Collection glücklich werden. Mit geschulten Massagehänden können sich die Roller sicher nicht messen, aber immerhin lässt sich damit sehr gezielt Druck ausüben. QuadBaller und FootBaller machen ihren Job gut, doch auch mit Rädern ist die Rolle natürlich nicht komplett neu erfunden. Eine Alternative wäre zum Beispiel die Blackroll Mini. Und die Massagebälle sind ein gutes Tool, das du mit dem Durchmesser deiner Wahl auch einzeln bekommst.

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Interessiert dich das Thema? Dann bleibe dran und folge mit hier, ich wälze mich weiter durch unser Sortiment und warte darauf, dass der Videoplayer endlich funktioniert.

Hängt mal wieder: Trigger Point gucken ist kein Spass.

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User

Michael Restin, Zürich

  • Editor
Das Glück ist flüchtig, also bleibe ich in Bewegung. Auf dem Bike, am Ball (Grösse und Farbe egal) und bei allem, was der Fantasie zweier Kinder entspringt. Ich liebe es, meinen Spieltrieb auszuleben und Zufällen eine Chance zu geben. Denn wenn der Weg das Ziel ist, dann soll es ein schöner sein.

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