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Neuheiten 04

Weitsicht im Dunkeln: mit der neuen Lupine Blika auf Bike-Tour

Wenn ein Outdoor-Licht wie die neue «Blika R 4SC» von Lupine verspricht, dich in allen abenteuerlichen Lagen zu begleiten, dann ist das eine starke Aussage. Deswegen habe ich sie nachts auf eine Testfahrt durch den Wald mitgenommen, um zu sehen, was das Ding für die Biker unter uns zu bieten hat.

Zugegeben, mir wurde es schon ein wenig mulmig, als ich am Feierabend von meinen Alltagsklamotten in mein Bike-Outfit wechselte. Absolute Dunkelheit, fünf Grad Aussentemperatur, bissiger Wind und Nässe sind sicher nicht die normalen Bedingungen, die ich auf einer Feierabendrunde auf dem Bike erwarte. Dennoch wollte ich sie testen: Die neue «Blika R 4SC» von Lupine. Der 2100lm starke, 220 Gramm leichte Bike-Scheinwerfer, der sich über Bluetooth via App steuern lässt.

Die Lampe

Die Blika ist Lupine’s Allrounder. Sie soll für möglichst viele Sportarten, die wiederum verschiedene Anforderungen an Sportlampen stellen, funktionieren. Biker haben andere Bedürfnisse als Angler, Kletterer, Jogger oder Trekking-Fans. Die Blika versucht diese zu vereinen und lässt dem Nutzer die Möglichkeit offen, eigene Leuchtprofile zu erstellen. In der App lassen sich mehrere Nutzerprofile anlegen, mit je vier Einstellungsmöglichkeiten. Alternativ kann man die Einstellungen auch über die Tasten an der Lampe vornehmen. Aber hey, wenn man schon eine schöne App dazu hat, braucht man das eher weniger. Einstellen lassen sich zwei Hauptlichter, ein Spotlicht, ein Dimmlicht und ein rotes sowie ein grünes Licht. In der App kann man pro Einstellung zwei Lichter kombinieren und deren Strahlkraft regulieren. Fertig eingestellt lässt sich die Blika in der Praxis entweder über die zwei Tasten bedienen oder über einen Bluetooth Remoteschalter.

Blika R 4SC (2100lm)
CHF 429.–
Lupine Blika R 4SC (2100lm)
Es gibt Lampen, die zum zu Laufen, zum Klettern, oder fürs Bike gemacht sind – und es gibt eine, die einfach für jedes deiner Abenteuer zu haben ist: Die BLIKA.
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Ab in den Wald

Nach dem Rumspielen in der App ging es mit der Blika auf meinem Kopf los zur Nachtfahrt. Mit Beinlingen, Thermounterwäsche und einer neuen Jacke bewaffnet stiess ich vor in die Dunkelheit. Mein Ziel: Mein Hometrail, der ausserhalb des Dorfes liegt. Ich fahre ihn oft und kenne die Passagen auswendig. Dennoch war ich lange Zeit nicht mehr da. Deswegen rechne ich mit heruntergefallenem Laub, Ästen und Matsch, die mir die Fahrt im Dunkeln noch mehr erschweren würden. Das Biken in der Nacht war mir neu und ich wollte es unbedingt einmal ausprobieren. Idealerweise sollte man zu einer Helmlampe zusätzlich noch eine starke Lampe am Lenker montieren, um in den Kurven nicht plötzlich ins Dunkle zu schauen. Leider hatte ich lediglich mein Strassenlicht mit mir, das nicht sonderlich viel hergibt. Umso wichtiger war die Blika für meine Sicht.

Leuchte an

Während der Fahrt zum Startpunkt des Trails liess ich die Blika auf Dimmlicht-Modus, um auf der Strasse gesehen zu werden. Das Licht ist sehr schwach, doch für die Strasse genügt es, gerade so, dass man entgegenkommende Verkehrsteilnehmer damit nicht blendet. Als ich dann die Strassen verliess und in den Wald hineinfuhr, wurde es etwas unheimlicher. Alleine im dunklen Wald. Sofort bereute ich die Superidee vom Vortag, den neuen «Es»-Film zu schauen. Clowns, Zombies, Aliens. Alles kreuzte meine Gedanken. Schnell stellte ich das Spotlicht an, um etwas mehr Lumen in den dunklen Wald zu streuen. Zudem trat ich auch schneller in die Pedale als normal. Ich knackte sogar noch die KOM auf Strava.

Oben angekommen beruhigte ich mich erst einmal von meinen paranoiden Gedanken und packte die neue «GoPro Hero 6» aus. Ich hatte sie mitgenommen, um euch einen Eindruck von der Leuchtkraft zu vermitteln. Die Aufnahmen wurden vom Brustgurt ausgemacht.

Wieder runter ins Tal

Los ging es. Ich stellte die Blika auf vollste Leuchtkraft. Beide Hauptlichter plus Spotlicht. Der Leuchtkegel leuchtete den Trail schön breit aus. Beim Biken ist neben der Breite auch die Weite des Lichtstrahls wichtig. Ich stellte den Hauptpunkt etwa zwei, drei Meter vor mein Vorderrad ein. Eine Wucht diese Leuchtkraft dachte ich und trat los. Ich brauchte einen Moment, um mich an die sich verändernden Schatten zu gewöhnen. Trotzdem konnte ich mit zunehmender Geschwindigkeit den Trail fahren. Natürlich nie so schnell wie normal. Dennoch bot die Lupine so viel Licht, dass alle Hindernisse wie Kurven, Bäume, Wurzeln und Steine frühzeitig gesehen werden konnten. Kurve um Kurve schlängelte ich mich Richtung Tal und realisierte nur zwischendurch, dass ich mich ja in kompletter Dunkelheit befand. Matsch spritze mir entgegen, die Reifen rutschten. Nie verlor ich aber den Trail aus den Augen. Vom fehlenden (starken) Lenkerlicht merkte ich nichts.

Da die Blika ein Fliegengewicht ist, spürte ich nicht mal den Lampenkopf. Den Akku trug ich im Rucksack mit. Am Trailende angekommen war der Spass vorbei. Ein breites Grinsen zierte mein Gesicht. «Night-Riding» hat etwas Spannendes und Unheimliches an sich. Und die Lupine macht echt Laune. Wer nicht nur eine, sondern mehrere Sportarten im Dunkeln ausführt, kann von der Blika echt profitieren. Ich persönlich hätte allerdings keinen anderen Verwendungszweck als Biken dafür und bräuchte die zusätzlichen Lichtmodi nicht. Die Spielerei mit der App finde ich klasse, trotz Anfangsschwierigkeiten die Blika mit der App ohne Anleitung verbinden zu wollen.

Wieder auf der Strasse stellte ich die Lupine nochmals auf Dimmmodus und cruiste zurück in die warme Stube. Morgen nochmals eine Runde, so um 21 Uhr vielleicht?

P.S.: Die Lupine Blika R 4SC wurde in der «Mountainbike»-Ausgabe 12/17 getestet. Ihr Urteil: «Überragend».

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In Marokko einsame Pointbreaks surfen oder doch lieber den «Never End» im Laaxer Bikepark runterdonnern? In der Reuss surfen gehen oder doch lieber Backflips über Dirtjumps üben? Dank meiner beiden grossen Hobbys finde ich immer eine Alternative, auch wenn das Wetter einmal nicht mitspielt. Freeride- und Slopestyle-Contests überlasse ich heute lieber den jungen Wilden mit Knochen aus Gummi und organisiere mit meinem Verein Contests im Bikepark Rüti. Als Category Marketing Specialist im Bereich Bike kann ich meine Passion auch in meinem Job täglich ausleben.

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