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Survival Guide: Wie gross soll der Rucksack sein?

Zusammen mit Survival-Experte Gion Saluz war ich unterwegs im Wald und habe mit ihm über verschiedene Rucksäcke, ihre Grössen und ihre Eigenschaften gesprochen. Er konnte mir hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben. Diese möchte ich gerne mit euch teilen.

Die Grösse deines Rucksacks ist immer abhängig davon, was du mitnehmen willst. Auf einer mehrtägigen Tour hast du mehr Equipment dabei, als bei einem Tagesausflug. Es lohnt sich daher, den Rucksack der Länge deines Ausfluges anzupassen. Ich habe dafür drei Kategorien erstellt: Tagestour, Wochenendausflug und mehrtägige Reise an denen du dich orientieren kannst.

Gion und ich unterwegs im Wald.

Tagestour

Für eine Tagestour reicht bereits ein kleiner Rucksack aus. Darin Platz finden sollte mindestens eine Trinkflasche, Knabberzeugs und etwas für den Schutz gegen die Sonnenstrahlen. Ich empfehle dir jedoch auch schon bei diesen kleinen Rucksäcken darauf zu achten, dass sie auch über mehrere Stunden angenehm zu tragen sind. Ein Fassungsvolumen von 10 bis 30 Litern ist optimal.

  • Lithium Speed (15l)
  • Lithium Speed (15l)
Mammut Lithium Speed (15l)
Der kleinste Rucksack in der Lithium-Familie ist ein wahres Multitalent. Dank seiner Panelloader-Konstruktion, sehr leichten Materialien und seiner zahlreichen Features macht der Lithium Speed von Trailrunning über Wandern bis Multipitch-Klettern so ziemlich alles mit.
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Wochenendausflug

Der Rucksack für einen Wochenendtrip sollte meiner Meinung nach ein weniger grösser ausfallen, als der für die Tagestour. Übernachtest du zum Beispiel im Freien, benötigst du dementsprechend Platz für einen Schlafsack, ein Biwak oder ein Zelt. Auch hier gilt es, deine eigene Bedürfnisse zu kennen. Kannst du zum Beispiel ohne Kaffee am Morgen nicht wach werden, muss dein Rucksack auch dafür ausreichend Platz haben. Bialettis gibt es zwar schon in ziemlich kleiner Ausführung, benötigen aber trotzdem ihren Stauraum. Für einen Wochenendausflug empfehle ich dir, einen Rucksack mit einem Fassungsvolumen von 30 bis 50 Litern.

  • Futura (32l)
  • Futura (32l)
  • Futura (32l)
CHF 127.–
Deuter Futura (32l)
Der Testsieger des Öko-Test 05/2015! Gute Handhabung und hoher Tragekomfort werden ergänzt mit cleverer Belüftung und viel Stauraum. Der Rucksack kommt mit einer wasserdichten Regenhülle.
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Mehrtägige Reise

Für eine mehrtägige Reise kommen die grossen Kaliber zum Einsatz. Auch hier entscheiden deine eigenen Bedürfnisse über die Grösse des Rucksacks. Nebst dem Equipment für die Übernachtung und deiner mobilen Küche müssen je nach Länge deiner Reise auch ausreichend Wechselkleidung in deinem Rucksack Platz finden. Meist wasche ich meine Kleider unterwegs, somit muss ich nicht mehrere Kilos zusätzlich mitschleppen. Bei mehrtägigen Reisen empfehle ich dir einen genug grossen Rucksack. 50 Liter Fassungsvermögen sollte er meiner Meinung nach mindestens haben. Mehr ist aber besser. Folgenden Rucksack hat Gion im Video vorgestellt:

  • Kajka (85l)
  • Kajka (85l)
  • Kajka (85l)
CHF 384.–statt vorher 469.–1
Fjällräven Kajka (85l)
Moderner Wanderrucksack mit hohem Tragekomfort und cleveren Funktionen. Tragesystem mit Perfect Fit Verstellsystem und Hauptfach mit Wet/Dry-Bereich.
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Hier gehts zum gesamten Outdoorrucksack-Sortiment.

Wie packe ich mein Rucksack richtig?

Beim Packen eines Rucksacks solltest du dir zwei Fragen stellen: «Was brauche ich wann?» und «Wie verteile ich das Gewicht?» Grundsätzlich kannst du deinen Rucksack in drei verschiedene Schichten unterteilen. Die obere Schicht, die mittlere Schicht und die untere Schicht. Verstaue deine Gegenstände wenn möglich immer im Rucksack. Dinge, die du Aussen am Rucksack befestigst, können den Schwerpunkt beeinflussen und du läufst Gefahr, damit an der Umgebung hängen zu bleiben.

Gion erklärt, wie man den Rucksack korrekt anzieht.

Obere Schicht

Die oberste Schicht in deinem Rucksack ist die, auf welche du am schnellsten Zugriff hast. Packe in diese Schicht also Dinge, die du schnell und ohne grosses Suchen griffbereit haben willst. Je nach Bedürfnis können dies unterschiedliche Gegenstände sein. Aus meiner Sicht sind es folgende Dinge:

  • Sonnenschutz (Sonnenbrille, Sonnenhut, Sonnencreme)
  • Regenschutz
  • Navigation (GPS, Karte, Kompass)
  • Trinkwasser
  • Energieriegel
  • Verbandsmaterial

Mittlere Schicht

In der mittleren Schicht rate ich dir, schwere Dinge zu verstauen. Diese sollte zudem so nahe an deinem Rücken wie nur möglich sein. Dadurch kannst du das Gewicht am besten ausbalancieren und auch nach mehreren Stunden ohne Rückenschmerzen auf den Beinen sein. Folgende Gegenstände packe ich in die mittlere Schicht:

  • Zelt
  • Kochutensilien
  • Proviant
  • Kleider
  • Hygieneartikel

Untere Schicht

Die unterste Schicht im Rucksack ist die, auf welche du am wenigsten schnell zugreifen kannst. Wähle hier also Gegenstände, die du erst am Ende des Tages oder nur selten Untertags benötigst. Achte darauf, dass es leichte Gegenstände sind. Zudem ist es von Vorteil, wenn die Dinge in der untersten Schicht weich oder nicht zerbrechlich sind, da das Gewicht der oberen zwei Schichten auf sie drückt. In meinen Rucksack packe ich jeweils folgende Dinge in die unterste Schicht:

  • Schlafsack
  • Daunenjacke
  • Reisekissen

Ich durfte vom Profi lernen.

Du willst auch mal mit Gion unterwegs sein? Kein Problem. Auf seiner Website swiss-survival-training.com bietet er verschiedene Kurse und Trainings rund um die Themen Survival und Bushcraft an. Ich durfte in der Zeit, welche ich mit Gion verbracht habe vieles lernen und kann es jedem wärmstens empfehlen. Es ist eine Erfahrung, die du nicht so schnell vergessen wirst.

Video von Manuel Wenk.

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Ramon Schneider, Zürich

  • Junior Editor
Auf dem Motorrad geniesse ich meine Freiheit, beim Angeln wecke ich meinen Jagdinstinkt und hinter der Kamera lasse ich meiner Kreativität freien Lauf. Bezahlt werde ich dafür, von früh bis spät mit Spielwaren Humbug zu betreiben.

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