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SportVeloProduktvorstellung 47

Dein drittes Auge: das Garmin Varia Velo-Radar

Klar, ein ordentliches Licht ist am Velo Pflicht. Das Garmin «Varia RTL510» ist aber mehr als das: Es leuchtet nicht nur, sondern hat auch das Geschehen hinter dir im Blick und warnt dich bei Verkehr.

Meinen letzten Velo-Unfall hatte ich nach einem kurzen Schulterblick. Hinten war alles klar. Doch dass das Auto vor mir abrupt gebremst hatte, realisierte ich erst, als ich mit dem Lenker in die Rückleuchte schepperte. Dumm gefahren gelaufen, obwohl ich doch auf Nummer sicher gehen wollte. Aber eben, wie du den Kopf auch drehst und wendest: Das Blickfeld bleibt beschränkt.

Das Garmin «Varia RTL510» soll für mehr Sicherheit und Überblick sorgen. Zum einen als Rücklicht. Da leuchtet es bis zu 15 Stunden im Tag-Blinkmodus oder sechs Stunden im Standard- und Nachtblink-Modus. Auf jeden Fall ist es hell genug und weiter sichtbar als die in der Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge geforderten 100 Meter nachts bei guter Witterung. Es soll sogar bei Tag aus bis zu 1,6 Kilometer Entfernung zu erkennen sein und ist definitiv ein ordentliches Licht. Doch das ist hier fast Nebensache. Die Radar-Funktion ist das, was das Varia so besonders macht. Sie zeigt, was hinter dir passiert.

Das Velo-Radar, zwei Halterungsvarianten und ein Ladekabel sind im Lieferumfang enthalten.

Einfach und schnell zu erfassen

Ich nutze das Varia RTL510 zusammen mit dem Garmin Edge Explore, über das sich die verschiedenen Lichtmodi steuern lassen und das die Radar-Warnungen auf dem Display darstellt. Wenn du kein kompatibles Garmin-Gerät hast und auf einen ausgewachsenen Velocomputer verzichten willst, gibt es das Varia auch als Bundle mit dem Varia RDU – einer kleinen Anzeige, die mit farbigen LEDs einfach nur die Warnmeldungen darstellt.

Das Prinzip ist in beiden Fällen simpel und schnell zu erfassen: Nähert sich ein Fahrzeug und kommt in den Bereich von ungefähr 140 Metern hinter dir, wirst du akustisch und optisch gewarnt. Ein weisser Punkt am Displayrand symbolisiert jedes Fahrzeug. Farbbalken signalisieren, ob sie sich sehr schnell (rot) oder normal (orange) nähern, dazu wandern die Punkte bei kleiner werdendem Abstand auch auf den oberen Displayrand zu. Am obersten Punkt in der entsprechenden Warnfarbe bist du. Ist die Gefahr vorbei, leuchten die Balken und der Punkt grün auf und ein weiterer Ton gibt Entwarnung.

Die Situation, wie sie auf dem Display des Edge Explore dargestellt wird: Zwei Fahrzeuge nähern sich.
Alles klar: Jetzt ist der Bereich hinter mir wieder frei.

Positive Alltagserfahrungen

Ich bin fast ein bisschen überrascht, wie zuverlässig die Warnung funktioniert. Kein Hinterradlutscher bleibt im Windschatten unbemerkt, kein leise surrender Tesla schiesst überraschend an mir vorbei. So kann ich mich auf die Strasse vor mir konzentrieren und weiss trotzdem, worauf ich mich in den nächsten Sekunden von hinten einstellen muss. Überholen mich gleich zwei, drei, vier Autos? Oder kann ich etwas mittiger fahren, um Schlaglöchern auszuweichen? Problemlos auf die Linksabbiegerspur wechseln? Natürlich ersetzt das Varia nicht den Schulterblick, bevor ich ausschere oder abbiege – aber der bestätigt jetzt nur noch eine Situation, die ich eigentlich schon kenne und somit schnell erfassen kann. Das ist ziemlich hilfreich und macht die Fahrt mit Sicherheit ein Stück sicherer. Häufig weiss ich dank der Warnungen schon, dass sich ein Fahrzeug nähert, bevor ich es überhaupt hören kann. Und selbst wenn ich mit Veloanhänger unterwegs bin, lässt sich das Varia RTL510 dadurch nicht irritieren.

Fazit: Wer braucht's?

Ein Sicherheitsplus ist das Velo-Radar für alle, die im Strassenverkehr unterwegs sind. Wenn du dich durch den Stadtverkehr bewegst, wo sich Stossstange an Stossstange reiht, hast du aber sicher weniger davon, als wenn du bevorzugt mit dem Rennvelo über Land fährst. Überall, wo du in unregelmässigen Abständen mit schnellen Überholmanövern rechnen musst, ist das Garmin eine grosse Hilfe. Das Licht ist weithin sichtbar und das Radar verschafft dir den Überblick und ein paar Sekunden Bedenkzeit, ohne dass du die Strasse vor dir aus dem Blick verlierst. Durch seine schlanke Form fällt es auch an filigranen Bikes nicht unangenehm auf. Das längliche und 71 Gramm leichte Teil wirkt an der Sattelstütze weder wuchtig noch deplatziert, sondern gut integriert. Allerdings darf es nicht zu tief montiert werden, um über das Hinterrad hinweg die Verkehrslage erfassen zu können. Ich finde das Varia RTL510 gelungen und eine Investition, die sich besonders für sportliche Fahrer rentiert.

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Das Varia RTL510 leuchtet hell und versteckt sich schlank hinter der Sattelstütze.

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Michael Restin, Zürich

  • Editor
Das Glück ist flüchtig, also bleibe ich in Bewegung. Auf dem Bike, am Ball (Grösse und Farbe egal) und bei allem, was der Fantasie zweier Kinder entspringt. Ich liebe es, meinen Spieltrieb auszuleben und Zufällen eine Chance zu geben. Denn wenn der Weg das Ziel ist, dann soll es ein schöner sein.

4 Kommentare

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User Anonymous

Und Wie wäre es wenn man das Blinken einfach sein lassen würde? und anstelle dessen es einfach auf Leuchten einstellen würde! Das blinken nervt und lenkt ab.

03.11.2018
User Michael Restin

Bei Dunkelheit empfinde ich das auch so. Und sobald es dämmert, ist ein Dauerlicht ohnehin Pflicht. Der (Tag-)Blinkmodus schon den Akku und im Hellen erregt er meiner Meinung nach mehr Aufmerksamkeit, ohne andere Verkehrsteilnehmer allzu sehr abzulenken.

05.11.2018
Antworten
User Nathanloup

Ein einfacher Rückspiegel tut es auch. :-)

31.10.2018
User Michael Restin

Der wäre zumindest am Rennvelo auch ein echter Hingucker ;-)

01.11.2018
Antworten