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Inspiration

CEO vs. Product Manager auf dem Bike

Schon länger war es Florians und mein Plan, zusammen den Üetliberg zu erklimmen und anschliessend den Biketrail Triemli – den sogenannten Antennentrail – hinabzubiken. Dabei kam uns die Idee, gerade noch unsere zwei Topseller im Bereich Velocomputer zu testen. Obwohl wir beide sporadisch mit einem GPS-Velocomputer unterwegs sind, nahm es uns Wunder, was in den beiden neusten Produkten von Garmin alles drinsteckt.

Die Fahrer

Fahrer 1 (oben links im Bild)

Name: Gion Manetsch
Beruf: Product Manager Bike, Digitec Galaxus AG
Alter: 32 Jahre
Grösse: 182cm
Gewicht: 76kg
Körperbau: durchtrainiert mit Sixpack (getrunken am Abend davor)
Aktivitäten in den letzten 3 Monaten: 1-2x pro Woche Tennis, Badminton oder Squash, 1x pro Woche aufs Bike, 2x zu viel Bier ohne Abendessen

Fahrer 2 (rechts im Bild)

Name: Florian Teuteberg
Beruf: CEO, Digitec Galaxus AG
Alter: 38 Jahre
Grösse: 189cm
Gewicht: 86kg
Körperbau: arbeitet noch am Sixpack
Aktivitäten in den letzten 3 Monaten: 1-3x pro Woche Fitness, Rudern oder Bike, gelegentlich mit Veloanhänger

Getestete Produkte

Unsere Testfahrt begann am Sonntag, 2. April, um 12 Uhr beim Triemli in Zürich. Florian montierte den GPS-Velocomputer Garmin Edge 1000 inkl. Topo Schweiz an seinem Bike, ich den kleineren Garmin Edge 820. Bevor es losging, koppelten wir unsere Pulsmesser, Trittfrequenz- und Geschwindigkeits-Sensoren via Bluetooth mit unseren jeweiligen Velocomputern. Dies funktionierte schnell und ohne grössere Probleme.

Edge 1000 Pack + Topo Schweiz (Europa, Topo Schweiz)
Show- room
CHF 745.–
Garmin Edge 1000 Pack + Topo Schweiz (Europa, Topo Schweiz)
Der neue Edge 1000 Velo-Computer mit GPS für Challenges, Online-Funktionen und Navigation
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Edge 820 Performer Pack (Europa)
CHF 399.–
Garmin Edge 820 Performer Pack (Europa)
Gewinner des EuroBike Award 2016: Klein aber Ohoo! Der neue Garmin Edge 820 kombiniert die Funktionen des Edge 1000 mit der kompakten Grösse des Edge 520.
7

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Vorbereitung

Florian: Und, hast du einen passenden Track gefunden, welchen wir nachfahren können?
Gion: Hmmm, war nicht ganz so einfach die ganze Sache. Entweder habe ich völlig falsch gesucht, oder es gibt tatsächlich keinen Track im Netz, der genau auf unsere geplante Tour passt. Und das Garmin BaseCamp fand ich als Erstbenutzer auch nur so mittel intuitiv um selber eine Route am PC zu erstellen.
Während wir versuchten, das Hotel Uto Kulm als Zielpunkt auf die Karte zu setzen, machten sich schon einmal die ersten Unterschiede der beiden Modelle bemerkbar:
Florian: Der neue Touchscreen ist schon was anderes als bei meinem alten Garmin Edge 700. Da sieht man tatsächlich einmal, wo man sich befindet bzw. wohin man will.
Gion: Ja, und vor allem hast du auch Topo Schweiz drauf. Da siehst du wenigstens die Trails gut. Zudem ist der Bildschirm viel grösser (Diagonale 7.6cm beim Edge 1000 gegenüber 5.9cm beim Edge 820). Ich glaube, bei mir wird das ein längeres Unterfangen bis ich da was finde.
Florian: Bei deinem Edge 820 ist keine Topo Schweiz-Karte drauf?
Gion: Nein. Im Gegensatz zu deinem Edge 1000 hat der Edge 820 keinen SD-Karten-Einschub. Er besitzt aber 16GB internen Speicher und wird mit einer vorinstallierten OSM-Karte geliefert.
Florian: Gibt es sonst noch grosse Unterschiede, abgesehen von der Bildschirmgrösse und dem Kartenmaterial?
Gion: Bezüglich Kopplung von Zubehörteilen und Zusatzfunktionen wie GroupTrack, LiveTrack, Strava Live Segments, etc. gibt es eigentlich keine Unterschiede. Der grössere Display vom Edge 1000 braucht grundsätzlich mehr Energie als der kleinere 820. Bezüglich Akkulaufzeit hat der Edge 820 deswegen sicherlich die Nase vorn.

Aufstieg

Nach der Zieleingabe konnte es dann definitiv losgehen.
Gion: So los geht’s! Ich hoffe, dein Computer-Mehrgewicht von knapp 50g hindert dich nicht daran mir zu folgen?
Florian: Das sollte ich gerade noch verkraften. Es bereitet mir mehr Sorgen, dass du mal Bike-Profi warst.
Gion: Ach was, das ist schon so lange her, da erinnert sich mein Körper fast nicht mehr dran. Und du bist ja noch regelmässig am Rudern und sonst ein sehr sportlicher Typ. Aber wir haben den Pulsgurt ja montiert, schauen wir mal, wie hoch wir den noch bringen.
Florian (30 Fahrminuten später): Gion, was hast du für einen Puls?
Gion (keuchend): 161... jetzt 162.
Florian: Du Sack! Dachte du seist nicht fit? Ich habe einen Puls von 169.
Gion: Ich glaube das liegt daran, dass ich nicht so viel Oberarm-Muskeln mitschleppen muss wie du.
Florian: Quatsch! Du hast einfach besser tiefgestapelt.


Die detaillierte Auswertung zu Hause über das Garmin Connect-App lieferte noch weitere spannende Erkenntnisse:

  • Durchschnitts-Puls von Florian: 145 S/Min
  • Durchschnitts-Puls von mir: 141 S/Min
  • Florian's Herz schlug gegen Ende des Aufstiegs mit 169 S/Min am schnellsten.
  • Mein höchster Puls lag nicht beim langen Aufstieg, sondern während der Abfahrt mit 167 S/Min.

Hier findest du die exakten Auswertungen der Pulswerte von Gion und Florian im Vergleich. In Grün ist jeweils die Höhenkurve eingezeichnet.

Herzfrequenzauswertung Florian

Herzfrequenzauswertung Gion

Abfahrt

Nachdem wir den Gipfel des Zürcher Hausbergs erklommen und eine kurze Pause inklusive Fotoshooting gemacht hatten (links vom Prime Tower konnten wir sogar unser Büro sehen), ging's ans Eingemachte. Über den 3.5km langen Antennentrail mussten 350 Höhenmeter vernichtet werden.

Gion (mit strahlendem Gesicht): Wow, du fährst ja ziemlich zügig runter. Hast mich positiv überrascht.
Florian (ebenfalls mit einem Lächeln auf den Lippen): Danke! Da sind ja meine Oberarme doch noch für was zu gebrauchen.

Die ganze, über die Velocomputer aufgezeichnete Strecke seht ihr hier. Die genaue Strecke von Florian und Gion ist auch online über Garmin Connect abrufbar.

Unser Fazit nach der Fahrt

Gion: Und, welchen der zwei Computer würdest du nun privat für dich verwenden?
Florian: Ich würde klar auf den Edge 1000 gehen, da der Bildschirm grösser ist und er weniger fummelig bei der Bedienung ist. Zudem ist mir das Topo wichtig. Vor allem wenn ich auch im Bündnerland unterwegs bin. Dann kann ich die Tracks runterladen und über die Routing-Funktion nachfahren. Die Akkulaufzeit sollte bei mir kein Kriterium sein. So lange sitze ich nie im Sattel. Wie siehst du es?
Gion: Hm, ich denke rein zum Biken würde ich auch eher den Edge 1000 bevorzugen. Mir gefallen die Bedienung und das grosse, sehr leicht ablesbare Display gut. Ich bin aber auch immer mal wieder mit dem Rennvelo unterwegs. Da würde mir der kompaktere und leichtere Edge 820 mehr zusagen. Auch die längere Laufzeit ist ein Vorteil. Und nicht zu vergessen ist sicher noch der tiefere Preis.

Zu allen Velocomputern

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Produktwissen
Gion Manetsch

Gion Manetsch

Product Manager

Benutzerprofil
  • 8 0

«Gion, welchen Velocomputer kannst du mir empfehlen?»

User

Gion Manetsch

77-42-65: Das sind nicht etwa meine Traummasse für die Bewerbung bei der nächsten „Bachelor“-Staffel, sondern Körperwerte während meiner Zeit als Profi-Mountainbiker. Mittlerweile hat sich meine maximale Sauerstoffaufnahme (Vo2max) von 77 gefühlt halbiert bzw. der Ruhepuls von früher 42 Schlägen/min verdoppelt und die Waage zeigt 11 kg mehr als die 65kg vor 8 Jahren. All das heisst aber nicht, dass ich zum Passivsportler geworden bin. Im Gegenteil, ich bin mittlerweile begeisterter Racketsportler, Hobbyschwimmer, Feierabend-Jogger und Skifahrer. Die Bewegung in der Natur und die Kombination aus Ausdauer, Technik und Action macht für mich das Biken aber noch immer zur schönsten Sportart überhaupt – einfach gemütlicher und mit mehr Federweg am Bike.

8 Kommentare

User Anonymous

Ich möchte auch ein Fahrrad sein

12.05.2017
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User joschy_m

In der Badi hats welche

15.05.2017
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User B3ll3r0ph0nt3s

Interessant und angenehm geschrieben! Danke für den Artikel!

13.05.2017
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User rico.ineichen

Sehr cooler Bericht Gion. Die Arbeit am Sixpack hat sich gelohnt hat sich offenbar gelohnt!

15.05.2017
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User flightcontrol

Braucht man im Jahr 2017 wirklich noch einen eigenen Velo-Computer?
Warum nicht das Smartphone verwenden welches man eh mit dabei hat? Mit einer entsprechenden App und gegebenenfalls Sensoren für Trittfrequenz / Puls, etc, ... müsste das ja mindestens genau so gut funktionieren!

19.05.2017
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User Anonymous

Neben vielen Vorteilen hat ein Smartphone ggü. einem GPS-Velocomputer aber auch gewisse Nachteile:
- kürzere Akku-Laufzeit (bei starker Sonnenstrahlung muss die Bildschirm-Helligkeit stark erhöht werden, dadurch verkürzt sicher die Akkulaufzeit zusätzlich)
- bei Regen und schlechtem Wetter brauchen die meisten Smartphone eine wasserdichte Schutzhülle
- Je nach Smartphone-Grösse kann das Teil am Lenker sehr klobig wirken, vor allem auch auf dem Rennrad
- weniger Robust als ein Velocomputer

22.05.2017
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