Standmixer

Die Hauptfunktion eines Standmixers ist das Zubereiten von Smoothies. Das Wort Smoothie kommt aus dem Englischen «smooth» und bedeutet so viel wie geschmeidig oder luftig. Genau so soll sich dieses gesunde und erfrischende Getränk im Gaumen anfühlen. Eine wichtige Rolle spielt die Kombination aus Klinge und Passform des Mixbehälters. Der Flüssigkeitsstrom beim Mixen soll nicht einfach mit der Klinge mitdrehen, sondern im Optimalfall stets gegen die Klinge stossen. Dabei lassen sich auch bei geringer Motorleistung, bzw. Umdrehungen pro Minute, hervorragende, «smoothe» Mixergebnisse erzeugen. Nebst Smoothies sind die Mixer auch geeignet für die Zubereitung von Suppen, Dips, Pesto oder zum Mahlen von Nüssen.

Am Anfang steht die Entscheidung zum passenden Mixertyp:

Hochleistungsmixer, auch high-speed oder high-power blender genannt, liefern das beste «smoothe» Mixergebnis, sind aber in der Regel auch preislich am oberen Ende angesiedelt, nicht zuletzt wegen ihrer starken Motoren und hochwertigen Verarbeitung. Der Mixbehälter ist in der Regel aus Tritan, einem stabilen, bruchsicheren Plastik, da Glas den ausgelösten Vibrationen nicht standhält und aufgrund der hohen Reibung zerkratzen würde. Die intensive Reibung beim Mixen führt dazu, dass das Mixgut schnell warm wird und bei längerem Mixen sogar die Zubereitung von Suppen problemlos machbar ist. Für einen kühlen Smoothie musst du entweder nur kurz mixen oder Eiswürfel, bzw. gefrorene Zutaten verwenden.

Bei Sportmixer handelt es sich um Mini-Mixer, die in der Regel mit einer oder mehreren «on the go»-Flaschen ausgestattet sind. Du kannst direkt in die Trinkflasche mixen und ersparst dir somit die Reinigung vom Behälter. Die Geräte sind klein und kompakt, kommen mit Flaschen und Mixbehältern aus Plastik und sind preiswert. Weichere Zutaten wie Früchte oder Beeren werden auch in Sportmixern gut bis sehr gut gemixt. Sobald jedoch härtere Zutaten wie Nüssen, Kernen oder Samen verwendet werden, spürst du beim Trinken kleine Stücke. Bei Hochleistungsmixern werden solche Zutaten vollständig und «unspürbar» zerkleinert.

Standardmixer bieten ein grösseres Mixvolumen als Sportmixer und kommen oft sehr hochwertig verarbeitet mit Gehäuse aus Edelstahl und Mixbehälter aus Glas. Es gibt alles von günstigen Einstiegsgeräten bis zu ganz edlen Designstücken. Beim Mixergebnis kommt aber kein Standardmixer an die Leistung eines Hochleistungsmixers heran. Im Einstiegsbereich mixen die Geräte auf Niveau Sportmixer.

Wer gerne Suppen kocht, hat die Möglichkeit einen Suppenmixer zu kaufen. Solche Geräte sind quasi Standardmixer ausgestattet mit einem antihaft-beschichteten Heizelement, das die Zutaten zum Kochen bringt. Oft sind die Geräte mit verschiedenen Programmen versehen und kochen erst die Zutaten direkt im Mixbehälter bevor sie diese automatisch zu einer Suppe pürieren.

Der jüngste Trend aus den USA sind Vakuummixer, welche vor dem Mixvorgang ein Vakuum im Behälter erzeugen. Dadurch wird das Mixgut mit den gesunden Nährstoffen v.a. länger haltbar und verfärbt sich nicht. Das Mixergebnis lässt sich mit hochwertigen Standardmixern vergleichen.

Nebst deinen Vorlieben bezüglich Mixertyp, Mixbehälter-Grösse und -Material gibt es noch zwei Eigenschaften, die oft gefragt sind. Ein Gerät mit Pulsfunktion empfiehlt sich, wenn du gerne crushed ice herstellen möchtest. Kochst du Suppen im Kochtopf und möchtest den Standmixer verwenden, um diese zu pürieren, dann achte darauf, dass der Behälter hitzebeständig ist.
 

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