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Widerspenstig: Die Solis Personal Barista

Eine schmale Siebträger-Maschine mit integrierter Kaffeemühle klingt verlockend. Ich habe die Solis «Personal Barista» getestet und nicht in den Griff bekommen. Sie braucht Übung und ist genau deswegen eine Einsteigermaschine.

Der Tisch, auf dem die «Personal Barista» Kaffeemaschine steht, gleicht einem Schlachtfeld. Der Siebträger ist zweimal unter Druck herausgefallen. Nach über zehn Versuchen gebe ich auf. Ich schaffe es nicht, einen guten Espresso aus der Maschine zu kriegen. Sie hat mich besiegt. Aber fangen wir von vorne an.

Der kleine Alleskönner

Die Idee klingt verlockend: Ein Siebträger im Kompaktformat, die Kaffeemühle schon integriert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die meisten Siebträger nehmen deutlich mehr Platz als diese 32 Zentimeter schmale Maschine ein. Dazu brauchst du noch eine separate Mühle. Zudem kostet es mehr, einen Siebträger und eine Mühle einzeln zu kaufen. Was spricht also gegen diesen schmalen, kaffeemahlenden Siebträger?

  • Personal Barista
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CHF 1299.–
Solis Personal Barista
Die Espressomaschine mit integriertem Scheibenmahlwerk, Manometer, Dampf- und Heisswasserfunktion sowie massivem Profi-Siebhalter für 58 mm Siebeinsätze - online exklusiv bei Galaxus

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Einerseits die Mühle. Die ist im All-In-One-Gerät schwieriger zu reparieren, da sie fest verbaut ist. Damit die Maschine so schmal sein kann, ist das Mahlwerk der Mühle zudem kleiner als bei freistehenden Geräten. Die Mahlscheiben nutzen schneller ab. Brauchst du die Maschine mehrmals täglich, dürfte die Miniaturmühle bald an ihre Grenzen kommen.

An die Grenzen kommt die Maschine auch beim Milchschäumen. Gleichzeitig Kaffee rauslassen und Milch aufschäumen funktioniert aufgrund der Bauweise nicht. Weil die Maschine keinen Boiler, sondern einen Durchlauferhitzer hat, ist der Dampf auch weniger konstant. Vergiss es, mit der Maschine literweise Milch aufzuschäumen. Für einen morgendlichen Cappuccino reicht es knapp.

Warum ich beim Espresso versagt habe

Mühle und Dampf können mir egal sein, wenn der Kaffee gut ist. Das ist in der Theorie recht einfach: Du füllst den Siebträger gestrichen mit Kaffeepulver, presst das Pulver mit dem integrierten Tamper an und spannst ihn dann in die Maschine. Hier zeigt sich das erste Problem: Der Siebträger lässt sich nicht richtig einspannen, da die normale Füllmenge schon zu viel ist. Das Resultat siehst du im Video. Der Siebträger fällt raus oder es sabbert auf der Seite raus. Füllst du nun minim weniger Pulver ein, kriegst du eine Brühe. Wir sprechen hier von ein paar Milligramm Unterschied. Andere Maschinen verzeihen dir deine Fehler deutlich besser.

Too much: Überfüll das Sieb nicht

Nach etwas Pröbeln hatte ich zwar die Menge drauf, nicht aber den Mahlgrad. Ein Espresso sollte bei etwa 9 bar Druck während etwa 20 Sekunden in die Tasse laufen. Dank einer Druckanzeige kannst du das bei der «Personal Barista» recht genau kontrollieren. Ist der Druck zu tief, ist der Espresso zu dünn. Ist er zu hoch, ist der Espresso zu bitter. Hier musst du bei allen Maschinen herumprobieren: Durch den Mahlgrad und die Kaffeemenge kannst du den Druck und die Extraktionszeit steuern. Je feiner das Pulver, umso höher dürfte der Druck sein. In der Theorie. In der Praxis habe ich bei der «Personal Barista» aber die 9 bar nie hingekriegt, wie im Video unschwer zu erkennen ist.

Saustall: Schaffst du es, Herr der Lage zu werden?

Round 2: Fight!

Ich schiebe mein Scheitern auf mangelnde Erfahrung. Ich schiebe es auf die schlechten Kaffeebohnen. Ich schiebe es auf die Maschine selber. Es kann doch aber nicht sein, dass eine fast 1300 Franken teure Maschine nicht funktionieren will… Weshalb mich der Ehrgeiz packt und ich eine Woche nach dem Videodreh die «Personal Barista» um sechs Uhr früh im Pausenraum noch einmal aufbaue. Ohne Erfolg. Zu wenig Druck. Zu viel Druck. Zu viel Kaffee. Zu dünner Kaffee. Es will mir auch dann nicht gelingen. Ich erinnere mich entnervt und schlaftrunken an ein sehr schlechtes Gedicht von Friederike Kempner, dem «Genie der unfreiwilligen Komik» (Aus Fremdscham wollte ihre eigene Familie die Veröffentlichung ihrer Verse verbieten):

Willst gelangen Du zum Ziele,
Wohlverdienten Preis gewinnen,
Muss der Schweiss herunter rinnen
Von der Decke bis zur Diele!

Ich bin mir sicher dass die «Personal Barista» einen guten Espresso hinkriegt. Mit viel Geduld und Durchhaltevermögen. Bist du dir Kapselmaschinen oder Vollautomaten gewöhnt, mach dich auf viel Pröbeln gefasst. Dir wird der Schweiss herunterrinnen, von der Decke bis zur Diele! Ich hatte das Durchhaltevermögen nicht.

Fazit

Die «Personal Barista» ist für mich vom Preis her ein klassisches Einsteigermodell. Du willst nicht über 2000 Franken ausgeben für eine Siebträgermaschine mit separater Mühle, willst aber trotzdem das Siebträgerfeeling und dich an den perfekten Espresso herantasten. Ich hatte meine liebe Mühe damit. Trotzdem bin ich fest überzeugt: Mit noch mehr Pröbeln gelingt ein guter Espresso. Toll an der Maschine ist die kompakte Form und dass sie in einer Minute aufgeheizt und einsatzbereit ist. Weniger toll ist die Dampffunktion und der umständliche Siebträger, der viel Übung benötigt. Wenn du es wirklich ernst meinst mit Siebträgermaschinen, dann rate ich dir von der «Personal Barista» ab. Für ein paar hundert Franken mehr kaufst du dir lieber eine Kombination aus Mühle und Maschine, die dir mehr Flexibilität bietet.

PS: Lass uns über Quick Mill sprechen

«Zum Schluss noch dies», sagte der ehemalige Tagesschaumoderator Charles Clerc und leitete damit eine kuriose Meldung ein. Bei meinem morgendlichen Test ist mir etwas aufgefallen: Die Auffangschale der Solis Maschine hat das Logo der Firma «Quick Mill» eingraviert. Eine kurze Suche bei Galaxus und ich bin auf die Quick Mill Pegaso gestossen:

  • Pegaso 3035 (glanz)
  • Pegaso 3035 (glanz)
noch 2 von 2 Stück
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Energieeffizienz
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CHF 899.–statt vorher 1049.–1
Quick Mill Pegaso 3035 (glanz)
Die Quick Mill Pegaso Espressomaschine ist in Italien gefertigt und besitzt ein hochwertiges Edelstahlgehäuse (glanz). Zudem verfügt sie über ein integriertes, timergesteuertes Mahlwerk. Die Espressomaschine ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermassen geeignet.
2

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Sieht meinem Testgerät verdächtig ähnlich. Und tatsächlich: Das günstigere «Quick Mill» Modell hat andere Schalter, ist sonst aber baugleich mit der «Personal Barista».

Willst du weitere knallharte Tests und kuriose Sparangebote von mir erhalten, dann folge weiter unten meinem Autorenprofil.

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Simon Balissat, Zürich

  • Editor
Als ich vor über 15 Jahren das Hotel Mama verlassen habe, musste ich plötzlich selber für mich kochen. Aus der Not wurde eine Tugend und seither kann ich nicht mehr leben, ohne den Kochlöffel zu schwingen. Ich bin ein regelrechter Food-Junkie, der von Junk-Food bis Sterneküche alles einsaugt. Wortwörtlich: Ich esse nämlich viel zu schnell.

25 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
Es gelten die Community-Bedingungen.

User SolisofSwitzerland

Liebe Galaxus Community

Wir bedanken uns für eure Kommentare auf dieses «widerspenstige» Test-Video und vor allem einen grossen Dank geht an Simon Balissat für seinen Beitrag. Eine solche Situation kann jederzeit in den eigenen vier Wänden passieren. Wir wollen aber zufriedene Kunden. Deshalb toll, dass wir diese Situation hautnah aufgezeigt bekommen haben und einige sich zu Wort gemeldet haben zum Thema Siebträgermaschinen im Allgemeinen.

Wenn wir schon dran sind, dann packen wir doch diese Chance und geben unser Kommentar in Bezug auf diese Erfahrung. Das Hauptproblem wurde hier eigentlich schon erkannt: Der Siebträger wurde mit Kaffeepulver überfüllt. Demnach war ein sauberes Einspannen des Siebträger in die Brühgruppe schier unmöglich. Das Kaffeepulver soll bewusst dosiert sein. Nennen wir es mal «Kalibrieren» der Siebträgermaschine.

1. Die Kaffeebohnen aussuchen: z.B. speziell geröstete Sorten für Espresso oder Café Crème.
2. Mahlgrad einstellen: für Espresso gilt eine eher feinere und für Café Crème eine etwas gröbere Einstellung. Dies hängt auch von der Bohnensorte und deren Frische ab.
3. Pappbecher unter dem Auswurf positionieren. Am Drehknopf eine beliebige Mahlzeit einstellen und auf Mühle betätigen.
4. Inhalt mittels Küchenwaage, am besten mit 0,1g-Teilung, wiegen.

Für den 1er Sieb empfehlen wir 9-10 g Kaffeepulver. Im 2er Sieb sollten zwischen 14-15 g enthalten sein. Die Menge sollte nicht überschritten werden. Es ist normal diese Schritte mehrmals zu wiederholen bis man den eigenen Geschmack getroffen hat.

Seht ihr das als Prozess und ein Kennenlernen mit der Personal Barista. Und es ist auch völlig normal die Einstellungen leicht anzupassen, wenn man auf eine neue Bohnensorte umsteigt oder die Bohnen halt nicht mehr so frisch sind. Zum Thema Frische noch ein Tipp: Der Bohnenbehälter mit höchstens einer Tagesration befüllen. Kaffeebohnen stets luftdicht, im Dunkeln und in Raumtemperatur aufbewahren und spätestens 4-6 Wochen nach Röstdatum konsumieren.

Der angezeigte Druck am Manometer ist so individuell wie die Bohnensorte, getätigte Einstellungen und das Resultat in eure Tasse selbst. Konzertiert euch nicht was darüber erzählt wird. Benutzt das Manometer als Hilfsmittel zur Kontrolle eures Lieblingskaffees. Ist die Nadel im eurem Wunschbereich, dann sind die Einstellungen in Ordnung. Der Kaffee kann nun mit geschlossenen Augen genossen werden.

Und zu guter Letzt: Die Personal Barista ist ein «Made in Italy» Produkt und wurde zusammen mit der Traditionsfirma Quick Mill aus Mailand entwickelt. Die Pegaso 3035 gilt als Inspirationsquelle. Das Design und die Bedienung entsprechen ganz unseren Vorstellungen.

Wir freuen uns auf weitere Kommentare und Fragen.

Euer Solis Team

16.05.2019
User Anonymous

Also der Simon hat sich damit als ultimativer Nicht-Kaffeeexperte geoutet :-) Putzig. Siebträger brauchen halt mehr Zuwendung, wie im Beitrag von Solis geschrieben. Ich denke, als Einstiegermodell könnte das was taugen. ABER, liebe Solis, dieser "Puck" zum tampern ist dort doch völlig falsch. Tampern muss man mit Druck und Gefühl von oben. So bekommt der Anweder auch das Handling besser in den Griff. Statt des seltsamen, von-unten-Tamper-Puck, doch besser eine separate Tamperstation mitliefern. Dann klappts auch besser mit dem richtigen befüllen, andrücken und Rand-Säubern.

16.05.2019
User hosae

Ich bin für ein Remake des Tests, Simönchen :D

17.05.2019
Antworten
User David Lee

Hey Simon, hast du eigentlich noch alle Tassen im Schrank?

16.05.2019
User Eboshuesen

Hallo erstmal:-) Siebträgermaschinen stellen höhere Anforderungen ans Kaffee- oder wollen wir nen Espresso und Co machen? Die Bohnensorte, Röstung, Mahlgrad, Mahlmenge, Wasserdruck und Temperatur, Wassermenge bestimmen den Geschmack. Zum Video: kann es sein, dass beim ersten Versuch der Siebträger zu voll war und der Siebträger nicht komplett in der Brühstellung steht, die Position des Griffes deutet darauf. Dann im 2ten Versuch die 14 bar Druck? Evtl. zu fein gemahlen u/o noch zuviel Pulver. Das alles aufeinander abzustimmen, braucht auch evtl. etwas mehr Zeit das Thema Espesso und alles was dazu führt zu durchdringen. Eine "einfache" Maschine, muss auch nicht literweise Milchschaum produzieren, da muss man schon in den professionellen Bereich der Maschinen gehen. Trotzdem danke für den Test und das Video. PS: ich hatte den Vorgänger der Solis, diese war brauchbar und für einfache Anforderungen nutzbar..

15.05.2019
User antonio_o

grossartiger beitrag! :-)

15.05.2019
User Segi1977

Ein toller Beitrag! Ich frage mich - ist das generell so, dass bei Siebträgermaschinen - ohne entsprechende "Übung" einem das Zeug ständig um die Ohren fliegt? Wenn das so ist - bleibe ich beim Vollautomaten, denn dann fühle ich mich nicht qualifiziert für eine Siebträgermaschine.... vor allem nicht früh morgens.... :-)

16.05.2019
User Swizy123

Siebträger sind nur ein Hobby. Im Vergleich zu Vollautomaten und Kapselmaschinen machen diese mehr Lärm, sind aufwendiger, um Kaffee zu bekommen, brauchen mehr Zeit, machen mehr schmutz und müssen entsprechend auch mehr geputzt werden. Wie du sagst, Übung ist nötig bis Resultate sich zeigen lassen. Die Belohnung der Arbeit; du kannst dich vor Freunden als Barista behaupten, solange niemand deiner Freunde ein Barista ist. Aber im Ernst, persönlich macht es mir einfach Spass, Kaffee so zubereiten.

16.05.2019
User maxmustang

Das ist nicht normal, dass der Siebträger rausspringt wie auf dem Video. Zu harte Dichtung und/oder der Druck geht gar nicht auf die Dichtung sondern das polierte Metall ( kein Halt v. a bei wenig, schraegem Gewinde). Möglich, dass Solis, so wie offenbar das Gehaeuse, den Siebtraeger zur Quickmill 'kompatibel' selber herstellen lässt und deshalb vom Original abweicht.

16.05.2019
User SolisofSwitzerland

Hallo Maxmustang

Der Siebträger und Brühgruppe sind Originalteile von Quick Mill.
Ein Grund weshalb der Siebträger "rausspringt" ist, dass zu viel Kaffeepulver im Sieb enthalten ist. Wichtig ist auch, den Siebträger bis zum Anschlag "einzudrehen".

Hoffe ich konnte weiterhelfen.

16.05.2019
User ssimon

Ich bin per Zufall auf das Video gestossen und konnte fast nicht glauben was ich da sah!
Wie kann man so unvorbereitet eine "manuelle" Siebträgermaschine in Betrieb nehmen, die ersten Schritte damit auf Video aufzeichnen, kläglich versagen und dann das Ganze der Maschine zuschieben?

Bei der Inbetriebnahme einer solchen Maschine, wie jeder anderen manuellen Siebträgermaschine müssen die einzelnen Einstellungen wie Kaffeewahl, Mahlgrad, Mahlmenge, Anpressdruck, Bezugszeit erst grob, dann fein aufeinander abgestimmt werden. Ein Prozess des "Herantastens".
Sobald die optimalen Einstellungen und Handgriffe einmal sitzen, ist der perfekte Kaffee oder Espressobezug ein Kinderspiel!

Ich habe selbst eine QuickMill Pegaso Maschine, welche vom Handling her genauso funktioniert wie die vorgestellte Solis und bin äusserst zufrieden damit.

Aus meiner Sicht Punktet dieses System gegenüber anderen Siebträgersystemen sehr wohl durch die Vorteile:
-Sehr schnelles Aufheizen durch den Thermoblock (kein Boiler, weniger als 3 Minuten)
-Sehr genaue Temperaturregelung des Thermoblocks
-System muss so gut wie nie entkalkt werden (Thermoblock wird jedesmal komplett entleert)
-Einstellbares Direktmahlwerk (frischer geht es nicht)
-Sehr pflegeleicht (z.B. gegenüber einem komplexen Vollautomatsystem)
-Äusserst robust und langlebig (da geht eigentlich nie etwas von selbst kaputt)

Einziger Nachteil ist wie erwähnt der etwas schwache Dampfdruck. Aber auch das ist Übungssache.

Also wem die oben genannten Vorteile wichtig sind und wer bereit ist, sich für die Einstellprozedur die Zeit zu nehmen, für den ist das vorgestellte System genau das richtige und das Geld alle Mal wert!

########Und bitte, auf keinen Fall ist dies ein "Einsteigermodell"! ########
Mit etwas Geschickt macht man damit genau so guten Kaffee wie mit einer 6'000 Franken teuren Maschine.

16.05.2019
Antworten
User Swizy123

Als Ex-Kapselschorsch wechselte ich jüngst auf eine Siebträgermaschine. Habe es mir aber einfacher gemacht als du und eine eine Maschine mit nur drei Knöpfen gekauft (gaggia new classic). Wählte diese, da es mir aus hygienischen Gründen logisch erschien die Kaffeemahlresten nicht mit Wasserdampf innerhalb der Maschine zu mixen und da sie für Einsteiger und Erfahrene empfohlen wurde. Lange rede kurzer Sinn, Bei meinen ersten versuchen fand ich ebenfalls mehr Kaffee an der Wand als in der Tasse. Mit ein bisschen pröbelen bei der Aufheizzeit, dem Mahlgrad der Mühle und generell dem Dosieren hab ichs nun hinbekommen mich selbst zu überzeugen guten Kaffee zu machen. Was ein Barista dazu sagen würde sei mal dahingestellt.

16.05.2019
User sharetee

Ja leider ist hier offensichtlich das Problem vor der Maschine und nicht die Maschine

17.05.2019
User maxmustang

Das leidet man grad mit, oje. Ich habe die umgekehrte Erfahrung mit meiner Kombi gemacht, der erste Kaffee schon haselnussbrauner Schaum. Am wichtigsten ist, soviel Pulver wie moeglich, sodass man noch zudrehen kann, denn so liegt das Pulver drinnen schoen satt und das Wasser sucht sich keine Rinnen wo es dann zu schnell durchfliesst. Sehe ich richtig, hat diese keine Temperanzeige noch PID? Meine hat und sogar PID und kostet deutlich weniger, die Nichtkombi davon PL41 wird ueberall in den Foren als Einsteiger geruehmt. ( 729
Lelit Anita PL42 TEMD

15.05.2019
User cinzia.grisendi

Hallo Maxmustang

Die Solis Personal Barista verfügt nicht über PID.

Liebe Grüsse

16.05.2019
Antworten
User Arber_DER

Hoi Simon

Ich besitze ein anderes Modell von Solis, die Barista pro typ 114, und mir sind schon super Espressos gelungen. Schick mir doch die Maschine zum Testen und ich versuche mein bestes, und nehme es natürlich auf :P.

LG
Arbër

17.05.2019
User Anonymous

Ich habe die halb so teure Solis Barista Pro Typ 114 seit ca 5 Jahren (damals 500.- CHF) und noch keinen Tag bereut. Das nenne ich Einsteigermodell. Man kann damit Cafe machen, die nehmen es mit jeder zig-tausend-Franken Maschine auf. Es kommt hauptsächlich auf die Qualität der Bohnen an: Bei manchen wechselt die Qualität von Charge zu Charge (z.Bsp. Lavazza) und so kann man sich nie die richtige Einstellung "erarbeiten". Sehr zuverlässig ist da zum Beispiel "La Semeuse".
Der einzige Nachteil dieser Maschinen ist das wechseln der Bohnensorte (von Robusta am Morgen zu 100% Arabica am Nachmittag). Man braucht fast ein zweites Mahlwerk.....

19.05.2019
User mbommeli

hahaha e uuhuere sauerei... ein vorteil hets - nachem Kaffi mache chasch jewiels wieder mal die ganz Chuchi putzä 😂

16.05.2019
User maxmustang

Habe jetzt aus Neugier (mehrmals) versucht, durch Ueberfuellen mit Pulver den Siebtraeger wie im Video zum Rausspringen zu bringen. Keine Chance. Haelt bombenfest, selbst bei minimalster (nur ca 2cm?) Drehung. Dito bei voellig leerem Siebtraeger. Der Kaffee kommt einfach zusätzlich von oben, aber der Siebtraeger dreht keinen Millimeter. Das Problem ist wohl nicht nur das Rausspringen, wohl auch das Drehen waehrend dem Bezug, denn der Druck laesst dadurch unerwuenscht nach. Ich tippe nach wie vor aufs Material und der Benutzer hatte Pech, schade. (vor Jahrzehnten hatte ich eine mit Pads also definitiv nicht ueberfuellt, da wanderte der Siebträger auch dauernd)

16.05.2019
User beto10

Hi Maxmustang
Was hast du denn für eine Siebträgermaschine?
Bist du dir so sicher, dass es sich hier um einen Materialfehler handelt? Hattest du genau dieselbe Erfahrung mit genau dieser Solis Maschine gemacht? Im Video sieht man ganz klar wie Simon mit dem Siebträger, sagen wir mal, unkonzentriert und etwas grob damit hantiert.
Und da reden wir nicht von einer Raketentechnologie. Der Siebträger soll mit Gefühl bis zum Anschlag ohne grossen Widerstand arretiert werden können. In der Bewegung merkt man dann schnell ob etwas "drückt". Und nicht einfach wie ein Esel würgen:-)
Und das gilt, würde ich jetzt mal wenn erlaubt behaupten, für jede Siebträgermaschine.

Bombensicher hin oder her, zu viel Kaffee im Sieb bedeutet nix in der Tasse oder ein paar bittere dunkelbraune verbrannte Tropfen. Cheers!

16.05.2019
User maxmustang

In verschiedenen Kaffee Foren wird das Problem offenbar diskutiert, als Loesungen halfen Dichtung drehen(von werk falsch) , Dichtung wieder korrekt positionieten(Gewaltanwendung erste Versuche) , Dichtung ersetzen bis zu Siebtraeger eintauschen. Ich hatte damals eine Francis Francis X1, und prompt diese erscheint auch in der Resultat-Liste bei Google Suche nach 'siebträger springt raus':-)

17.05.2019
Antworten
User Anonymous

Der Unterhaltungswert vom Beitrag ist ja super, aber viel "Review" steckt hier leider nicht drin. Mich würde vor allem interessieren wieso sich diese Maschine für den Preis (1299,-) von der Konkurrenz abheben sollte.
- Eine integrierte Mühle hat zwar Kostenvorteile, sonst aber keine (Erwärmung der Bohnen, Reparatur, Reinigung)
- Für "Espresso" sind 25 Mahlgradeinstellungen nicht ausreichend (Sage, Breville, Solis, Gastroback kennen das Problem)
- Ohne PID oder Temperaturanzeige ist das "Temperatur Surfen" eine weitere Spielerei
- Von unten Tampen mit so einem Winkel ist das reproduzierbare Ergebnis nicht gewährleistet

Hier ein Paar weitere Produkte die vielleicht weiter helfen:

Bezzera Unica PID und Eureka Mignon Facile Silent Angebotsset

Sage The Barista Touch SES880

Gaggia New Classic und Eureka Mignon Manuale Angebotsset

Bezzera Unica PID Swiss und Eureka Mignon Manuale

17.05.2019
User hcvdc

Guten Morgen allerseits. Ich nehme an, ihr hattet mittlerweile alle schon einen feinen Kaffee! Ob aus einem Vollautomaten, Nespresso, Siebträger, Filter, Cold Brew usw. Langer Rede kurzer Sinn: bei uns zu Hause steht aus all den benannten Gründen eine tolle ZURIGA. Auch bei Galaxus erhältlich btw. Aus dieser ziehen wir jeden Tag die feinsten Kafis diverser Prägung, mit Bohnen diverser Herkunft.. Drum empfehle ich natürlich allen so eine Maschine; Hand Made in Zürich. GLG H.C. PS natürlich muss man auch diese Maschine gut behandeln; reinigen usw. Und auch bei dieser Maschine empfiehlt es sich, allenfalls eine Schulung zu machen; sich damit auseinander zu setzen usw.

17.05.2019
User psteindl

Dachte auch sofort an Quicklmill, schliesslich steht eine einfache Quickmill 3000 bei mir seit fast 10 Jahren zuhause :) Sehr zuverlässiges Gerät übrigens, einfach und solide aufgebaut innen drin ... nach 10 Jahren musste ich ein kleines Ersatzteil im Motor (ebenfalls sehr einfach zum auseinandernehmen) wechseln .. gab ein kleines Plastikkügelchen dann aber nicht einzeln, warum auch immer .. neuer Motor im Internet gekauft für 12 Euro und jetzt seh ich den nächsten 10 Jahren entgegen :) Würd ich immer wieder kaufen.

17.05.2019
User Anonymous

Ich finde ihn natürlich und lustig! :)

gestern 09:44