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Samsung an der IFA: Endlich eine Waschmaschine, die nicht nervt

Dich stresst die Wäsche? Samsung auch. Daher hat der Konzern, der so gut wie alles herstellt, einen Wäschetrockner erfunden, der mit so gut wie allem redet.

Wäsche waschen nervt. Da kommst du nach einem harten Tag nach Hause, musst alle Dreckwäsche nach Temperatur sortieren, dann in die Waschmaschine werfen. Das ist der einfache Teil. Denn danach kommt der alltagsversauende Teil: das Warten. Ein 30-Grad-Wäschegang dauert in der Regel etwa 30 Minuten in einem Kurzprogramm. Das ist zu wenig, um irgendwas Gescheites anzupacken und zu lange um einfach schnell hinzusitzen und durchzuatmen. Bei 60 Grad, etwa 45 Minuten, kannst du dir immerhin eine Folge einer Fernsehserie ansehen, sofern diese denn gerade laufen sollte.

Dann kommt das Trocknen. Das dauert noch länger und du wartest wieder bis deine Socken und Unterhosen und deine Bettwäsche trocken ist.

Nein.

Das ist nicht cool.

  • WW10M86INOA/WS
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A+++
Energieeffizienz
A+++
CHF 1999.–
Samsung WW10M86INOA/WS
Dank innovativer QuickDrive-Technologie reduziert sich die Waschzeit um bis zu 50% und spart dabei bis zu 20% Energie ohne die Waschleistung zu beeinträchtigen!
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Samsung versucht nun, dem ein Ende zu machen. Ihre Lösung heisst aktuell Samsung WD8800.

Der smarte Wäschetrockner

Für in Miethäusern wohnende Schweizer ist das Konzept des Wäschetrockners eher ungewöhnlich. Eine Maschine die wäscht und trocknet? Undenkbar! Wo kämen wir da hin und überhaupt, was wäre mit den Wäscheplänen, die Herr und Frau Schweizer religiös einzuhalten haben und die schon zu manch einer Streitigkeit in einem Block geführt hat? Immer schön brav eine Waschmaschine und einen Tumbler, von VZug oder Electrolux am liebsten, und dann ist Ruhe im Block.

Dass das keine Zukunft hat, ist allen klar. Samsungs WD8800 kombiniert Waschmaschine und Tumbler, macht also den halben Wäscheturm schon mal überflüssig. Das spart Zeit und höchstwahrscheinlich auch Energie. Dazu kommt die Tatsache, dass die Maschine dein Nervenkostüm schont. Denn nachdem du die Maschine geladen hast, musst du dich eigentlich um nichts mehr kümmern. Dafür sorgt Smart Things, das Ökosystem Samsungs.

Der WD8800 redet mit allem. Du kannst das Teil von deinem Smartphone – egal, ob Samsung oder nicht, aber besser ist es schon – steuern und Routinen programmieren. Nehmen wir an, du hast eine Stunde von deinem Arbeitsplatz nach Hause. Dein Handy registriert, dass es etwa um deine normale Feierabendzeit ist und du dich in Richtung deiner Wohnung bewegst. Diese Daten übermittelt es an Smart Things und das System realisiert: Du bist auf dem Heimweg. Wenn du dem WD8800 den entsprechenden Auftrag als Routine gegeben hast, dann beginnt er jetzt mit der Wäsche. Du kommst nach Hause, die Wäsche ist fertig. Du hast mehr Freizeit.

Das ist gut.

Leider nichts für gemeinsame Waschküchen

Wenn du deinen Vermieter aber davon überzeugen willst, in die Gemeinschaftswaschküche einen WD8800 zu stellen und die alten Electrolux abzuschaffen, dann überleg dir das zweimal. Denn Smart Things ist weitgehend ein persönliches Ökosystem oder zumindest eines, das auf einen ganzen Haushalt gemünzt ist. Mit mehreren Haushalten und schweizer Waschplänen kann das System leider nichts anfangen.

Das bedeutet, dass du dir deine eigene Maschine kaufen musst. Dafür musst du halt in die Tasche greifen. Stellt sich aber die Frage: Wie viel ist dir Freizeit wert?

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Dominik Bärlocher, Zürich

  • Senior Editor
Journalist. Autor. Hacker. Ich bin Geschichtenerzähler und suche Grenzen, Geheimnisse und Tabus. Ich dokumentiere die Welt, schwarz auf weiss. Nicht, weil ich kann, sondern weil ich nicht anders kann.

17 Kommentare

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User wachhoju

Es ist revolutionär. Haha, get it, REVOLUTIONÄR. Weil es sich dreht. Haha.

Ich geh ja schon.

03.09.2018
User Anonymous

Versteh die Argumentation nich. Vllt. überseh ich was? Wäsche rein, Maschine wäscht, Wäsche raus. Wo genau is jetzt der Vorteil von dem Smart Gedöns? Ich sitz ja aktuell auch nich 3h neben der Maschine und schau beim Drehen zu. Und: Wenn die Maschine 5h bevor ich heim komm fertig is - so what? Und dann gibts noch den Timer.

03.09.2018
User jaylien

Ich seh schon nen Vorteil- 1mal Wäsche für 1-2 Tage in der Waschmaschine vergessen und man hat Schimmel des Grauens (pun indeeded) vor allem während der warmen Jahreszeit..

03.09.2018
User anarkki

pun intended ;-)

04.09.2018
User Anonymous

Also bei einer "Gemeinschaftmaschine & Trockner-Kombi" die man stundenweise (nicht tageweise) teilt, sieht mein Ablauf anders aus:
runter, Wäsche rein, rauf warten solange Maschine wäscht, runter, Wäsche umräumen in Trockner, (ggf. 2. Maschine befüllen) rauf warten solange trocknet, runter Wäsche aus Trockner.
Wenn statt stattdessen zwei Kombigeräte stehen, könnten zwei Parteien parallel waschen und trocknen.

06.09.2018
Antworten
User richi207

1 Maschine Zeitspaarend? Wenn die erste Maschiene fertig gewaschen hat, kann ich den Tumbler füllen und kann mit der 2ten Wäsche anfangen...

04.09.2018
User deke

Dann kauf dir doch einfach zwei von den Samsung Dingern... oder wie war das mit den Äpfeln und Birnen nochmals?

06.09.2018
User Anonymous

>Eine Maschine die in der Hälfte der üblichen Zeit wäscht UND danach gleich trocknet und bescheid gibt, wie lange sie schätzt / wann sie fertig ist.
Man spart als bis zu 50% der Waschzeit, das Umräumen in den Trockner.
Ja, wer die Maschine den ganzen Tag für sich im Blickfeld hat, und/oder nicht trocknet, dem wird der Vorteil nicht einleuchten.
Wer aber, wie ich, stundenweise reserviert und je nach Tempearatur raten muss, wann das Waschen fertig ist, um möglichst schnell in den Trockner umzuräumen, weil man doch was anderes nebenbei machen will und man nicht Lust hat alle 15m in den Keller zu latschen und 22h die Zeitschaltuhr komplett den Strom abdreht (bis 7h nächsten Morgen), für den klingt das ganze vielleicht interessant.

06.09.2018
Antworten
User patricksteam

Meine Waschmaschine nervt nur manchmal. Dafür kocht und putzt sie auch! Die würde ich um nichts in der Welt eintauschen wollen...

04.09.2018
User joe231253

Zur Info, man muss nicht vor der Waschmaschine warten bis die Wäsche fertig ist, das kann die alleine - zumindest meine. Man muss auch nicht sofort wenn die Waschmaschine fertig ist sofort die Wäsche rausholen, sondern kann das im Laufe des Tages tun - da passiert gar nichts. Ich möchte wenn möglich meine Wäsche an der frischen Luft trocknen und nur in Ausnahmefällen mit dem Trockner trocknen. Ja und "last but not least" - ohne dem netten jungen Mann zu Nahe treten zu wollen - weniger Smartfunktionen nutzen und mehr bewegen könnte sich positiv auf das Gewicht auswirken!

06.09.2018
User einkauf

Tönt ja so, als hätte Samsung den Waschtrockner erfunden -.- Kann die Miele WTZH 700-30 CH - ebenfalls hier erhältlich und auch smart mit dem Internet verbunden - schon lange. Nur spart man sich mit dem einzigartigen Miele-TwinDos-System auch noch das mühsame Einfüllen und Dosieren des Waschmittels.

06.09.2018
User kaufsignal-ch

Nochmals für Klarheit, ein Kombigerät (Waschen und Trocknen zusammen) bezeichnet man als Waschtrockner, ein Wäschetrockner ist ein normaler Tumbler.

06.09.2018
User Anonymous

Suuper, noch mehr totale Überwachung. Aber ich frage mich, wer sich so schlecht organisieren kann, das er das warten als nervig empfindet? Man muß doch nicht sofort nach Beendigung an die Waschmaschine springen. Jemand der solche anti intelligenten Argumente bringt, hat wohl mit jedem Gerät der Welt so seine Schwierigkeiten, oder macht Werbung für noch mehr Big brother.
Davon abgesehen das Smartmeter und G5 kaum noch zu übertreffen sind!

06.09.2018
User darkov

Hä? Einfach die Wäsche vor der Arbeit waschen lassen? Kommt auf das gleiche.. Oder ist es nicht so Smart?

02.09.2018
User Waebi

Ist dann fein frisch warm :3
Abgesehen davon ist eigentlich nur die Kombination cool, aber die gibt's eben in CH wirklich weniger. Smart sein muss sie nicht.

02.09.2018
User Anonymous

Nicht wirklich bzw. bei Platzmangel. Ansonsten ist nur waschen oder trocknen möglich.

02.09.2018
Antworten
User Anonymous

gibts die/den WD8800 auch irgendwo zu kaufen in der schweiz?

23.11.2018