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Essen + TrinkenInspiration 419

Du hast die Nase voll von IPAs, Imperial Stouts und Konsorten? Wir nicht.

Ja es gibt sie, die Leute, welche mit all den «neuen» Biersorten nichts oder nicht mehr viel anfangen können. Jede Bewegung kreiert früher oder später eine Gegenbewegung. Bei der, nennen wir sie einmal die «Craft Beer»-Bewegung in der Schweiz, ist dies auch nicht anders. In den USA, wo Craft Beer schon seit über 30 Jahren in aller Munde ist, kann dies schon länger beobachtet werden.

Bierinteressierte fragen sich nun sicherlich, wie das überhaupt möglich ist. Nun, ich sehe da schon ein paar Gründe. Zum Beispiel die ewigen Besserwisser, welche süffisant mit dem Kopf schütteln, sobald man ein IPA 2 Grad zu kühl oder aus dem falschen Glas, beziehungsweise der «god forbid»-Flasche trinkt. Auch die Flut von immer neuen in- und ausländischen Mikrobrauereien mit ihren hippen Labels, die einen irgendwann Mal überfordern oder sogar auf den Sack gehen, könnte man hier aufführen. Und ja, auch mich hat es schon genervt, dass jede lokale Brauerei nun auf Gedeih und Verderb das gefühlte IPA Nummer 7 596 auf den CH-Markt bringen muss.

Aber, Craft Beer ist mehr als ein uninspiriertes IPA. Den vielen Brauereien, auch wenn wir sie nicht alle kennen müssen, verdanken wir Einiges; nämlich eine merkbare Steigerung der Qualität der Biere. Und am wichtigsten: es gibt noch soooo viel zu entdecken. Nehmt euch dabei Zeit, Rom wurde nicht in einem Tag erbaut. Du wirst nicht die ganze Welt des Biers in einer Woche entdecken, das wäre ausserdem recht ungesund.

Nur, wo starten? Beispielsweise in der Schweiz. Mit der höchsten Brauereidichte der Welt, sicherlich nicht der schlechteste Ort. Da die «Szene» historisch relativ unbelastet ist, finden sich so relativ einfach gute Beispiele verschiedenster Biersorten. Bier Factory, White Frontier, BFM, Pilgrim, Storm & Anchor sind nur wenige exzellente Beispiele moderner Schweizer Braukunst.

Wem dies zu öde ist, empfehle ich das nächste Level; traditionelle Biere aus Belgien. Allen voran, Sauerbiere wie Lambics, Faro und Gueuze. Aber Achtung, hier verlässt du dann definitiv die Komfortzone. Die Erfahrung für deinen Gaumen ist ein bisschen so, wie wenn du in einen Salsa-Club gehst und drinnen spielt eine Kubanische Heavy Metal Band. Der Geschmack hat im ersten Moment nur sehr wenig mit einem herkömmlichen Bier zu tun.

Eine letzte Biersorte, welche ich neugierigen Entdeckern ans Herz legen möchte, sind Porters oder (Imperial) Stouts. Wegen des zum Teil sehr hohen Alkoholgehaltes müssen hier deine Trinkgewohnheiten ein bisschen angepasst werden, denn mehr als eines davon an einem Abend liegt meistens nicht drin. Auch, weil irgendwann deine Geschmackspapillen überfordert sind. Aber, die Geschmacksvielfalt dieser Biere und die coolen Kombiniermöglichkeiten mit dem Essen (Bitterschokolade, BBQ Rips als Startpunkt), haben es in sich.

Aber bevor ich hier endgültig auf die Besserwisserschiene abdrifte, mein Fazit: Wer mit seiner 5-dl-Hülse für 1.50 CHF zufrieden ist, soll das auch weiterhin sein. Und wer sich für Bier interessiert, hat heute mehr denn je die Möglichkeit auf eine lange, wunderbare Reise durch die Welt des Biers.

Ipa (1 x 33 cl)
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Brouwerij ‘T IJ Ipa (1 x 33 cl)

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Hoppy People Porn Star (1 x 33 cl)
Ein sehr fruchtiges und blumiges IPA mit Aromen von Pfirsichen, Veilchen und Ananas. In einer Schweizer Brauerei in Sierre Wallis hergestellt.
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Brooklyn Brewery Lager (6 x 35 cl)
Brooklyn Lager ist eine Bier-Ikone aus dem Brauhaus der Craft-Bier-Brauerei in Brooklyn, NYC.

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4 Kommentare

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User alain1989

Porters oder Stouts kann ich noch gelten lassen, aber IPA "Bier" finde ich einfach nur widerlich.
Schon erstaunlich, dass viele Leute das anscheinend mögen. Aber letztlich wäre es ja auch langweilig, wenn jeder das gleiche trinken würde.

15.02.2018
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User cedi.vautier

Lustig. Ich mag die sehr hopfigen Biere (natürlich auch nicht alle), kann aber nicht verstehen wie Menschen saure Biere wie Gose und Co. ernsthaft gerne mögen können. So ticken viele unterschiedlich.

PS: Ich empfehle da gerne mal an einen Craft-Beer Event zu gehen und bewusst zu trinke, was man noch nicht kennt oder nicht mag. Kann sehr spannend sein. Dann weiss man wenigstens mal, was man sicher NICHT mag.

21.02.2018
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