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Essen + TrinkenReview 26

Diese Teppanyaki-Platte ist super – aber wie putze ich das Teil?

Im Prinzip ist der Teppanyaki-Grill eine Metallplatte, welche du aufheizt und direkt darauf deine Gerichte grillierst. Das tut der getestete Grill auch ohne Probleme. Das Problem kommt nämlich erst nach getaner Arbeit. Wie putze ich das Teil bloss?

Die Japaner nennen es Teppanyaki, die Spanier Plancha. Das Prinzip ist dasselbe. Grillen auf einer heissen Metallplatte. Du steckst das Gerät ein, drehst die Hitze stufenlos auf und brätst deine Gerichte mit etwas Öl an. Dabei kannst du die Temperatur links und rechts individuell einstellen, etwa um auf dem linken Teil zu wärmen und rechts anzubraten. Dazu geliefert bekommst du die traditionellen Teppanyaki-Schaufeln und eine Glocke, um die Esswaren auf der Platte abdecken und so gleichmässig kochen zu können. Das funktioniert wunderbar.

Ab ins Loch: Reste kannst du einfach in diese Schublade schieben

Sehr praktisch: Angebratene Stücke und überflüssiges Fett kannst du einfach in ein Loch in der Platte schieben und so aufsammeln. Mit etwas Geschick und Kocherfahrung lässt sich auf der Platte wunderbar Fleisch und Gemüse zubereiten. Fürs Originalfeeling eignet sich vor allem die «japanische Pizza» Okonomiyaki zur Zubereitung. Mein Fazit: Das Gerät funktioniert so wie es soll, direkt am Tisch ist es ein Hingucker für die Gäste, in der Küche hast du mit dem «Teppanyaki@Home» eine Ausweichmöglichkeit, sollte deine Herdplatte nicht ausreichen. Ich kann das Produkt also nur empfehlen und damit könnte dieser Artikel hier auch zu Ende sein… wäre da nicht das grosse Problem der Reinigung.

Schlachtfeld: Die Platte nach getaner Arbeit

Nicht zu rütteln

Die Grillplatte ist fest mit dem unteren Teil verschraubt. Du kannst sie nicht entfernen und unter laufendem Wasser oder gar im Geschirrspüler reinigen. Ein Blick in die Gebrauchsanleitung zeigt: Spülmittel ist tabu. Diese Weisung nehme ich ernst, schliesslich will ich die Platte nicht irgendwie zum Rosten bringen oder die Beschichtung beschädigen. Die Anleitung zur Reinigung hat nicht weniger als zweimal fünf Schritte. Einmal zur Reinigung einer leicht beschmutzten Platte, einmal zur Reinigung von eingebrannten Resten. Erlaubtes Reinigungsmittel: Zitronensaft.

Nur Wasser und Zitronensaft: Wirklich sauber wird das Teil so nicht

Wasser alleine bringt zwar die gröbsten Flecken weg, das mit dem Zitronensaft ist aber tatsächlich notwendig. Ein saurer Dampf steigt mir entgegen, sobald ich den Saft auf die noch warme Platte schütte. «Brauche ich in Zukunft eine Gasmaske für diesen Vorgang?», frage ich mich und gehe mit dem Schwamm drüber. Funktionieren tut das nicht wirklich. Gerät leicht erwärmen, ausschalten, ausstecken, Speisereste mit kaltem Wasser einweichen, danach mit der rauhen Schwammseite die Speisereste abwischen. Das dauert. Tatsächlich kriege ich so die Platte aber einigermassen sauber. Einigermassen… ein paar Spuren bleiben. «Wo gehobelt wird, fliegen Späne» besagt ein Sprichwort. Die Reinigung ist für meine Begriffe zu umständlich. Hier hätte ich mir gewünscht, die Platte abnehmen zu können.

Gebraucht: Auch nach der Putzaktion siehst du die Spuren

Tischgrill, neu erfunden?

Was zurückbleibt in meiner Wohnung ist der Bratgeruch, übertönt mit säuerlichem Zitronendampf. Die Reinigung ist zwar gewöhnungsbedürftig und etwas umständlich, dauert aber nicht lange. Das Gerät selber ist nicht mehr und nicht weniger als ein Tischgrill auf Japanisch. Den Unterschied machen die Schaufeln. Es macht Spass mit den Dingern zu kochen und die Gäste mit misslungenen Showeffekten zu unterhalten. Auch der soziale Aspekt des Tischgrills geht nicht verloren: Zwar können deine Gäste ihre Speisen nicht individuell zubereiten, aber jeder darf sich einmal an der Teppanyaki-Platte versuchen, wenn er oder sie will.

Als Inspiration deshalb ein Video von den Profis.

  • Teppanyaki@Home Typ 795
  • Teppanyaki@Home Typ 795
  • Teppanyaki@Home Typ 795
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Solis Teppanyaki@Home Typ 795
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User

Simon Balissat, Zürich

  • Editor
Als ich vor über 15 Jahren das Hotel Mama verlassen habe, musste ich plötzlich selber für mich kochen. Aus der Not wurde eine Tugend und seither kann ich nicht mehr leben, ohne den Kochlöffel zu schwingen. Ich bin ein regelrechter Food-Junkie, der von Junk-Food bis Sterneküche alles einsaugt. Wortwörtlich: Ich esse nämlich viel zu schnell.

2 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen
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User r.k.

Angeblich sind Eiswürfel bei den Profis sehr beliebt. Direkt auf die heisse Platte. Bei YouTube findest Du Videos dazu.

02.12.2018
User Anonymous

Es ist viel einfacher und effizienter mit Natron (Natriumhydrogencarbonat) zu reinigen: Natron z.b. mit Sieb (wie Puderzucker) auf die Platte streuen, danach heisses Wasser drüber tröpfeln bis das ganze Pulver nass ist, mit einem Schwamm noch etwas aufteilen. Zwischen 10 Minuten bis zu 1 Stunde (kommt drauf an wie stark das Ding verkrustet ist) ziehen lassen. Danach geht es ganz leicht: leicht reiben, abwischen, kurz abspülen, abtrocknen und die Platte sollte wie neu sein! Der Trick funktioniert auch bei Töpfe (ohne Beschichtung), auch für gebranntes. Jedoch je schneller man es nach nach dem Kochen macht, je einfacher geht es.

03.12.2018