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Kinderhochstühle im Test: Nur wenige wurden mit «Gut» bewertet

Das Magazin «Stiftung Warentest» hat 20 Modelle in einem Praxistest und einer chemischen Analyse getestet. Bedenklich: Jeder zweite enthielt kritische Schadstoffe und birgt ein erhöhtes Sturzrisiko. Erfahre mehr in diesem Bericht.

Vor dem Kauf des Kinderhochstuhles solltest du dir folgende Fragen stellen: Kann mein Kind die Finger einklemmen oder aus dem Sitz herausrutschen? Sind die Materialien schadstoffbelastet? Und am wichtigsten: Ist der Stuhl kippsicher und ergonomisch? Das wollte auch die «Stiftung Warentest» wissen und hat zwölf mitwachsende Treppenhochstühle, davon vier mit Babywippe, sowie acht Hoch- und Klappstühle getestet.

Nach diesen Kriterien wurde getestet

  • Kindergerechte Gestaltung (30 Prozent Gewichtung): Sitzergonomie, Sitzwinkel und Fussabstützung
  • Handhabung (20 Prozent Gewichtung): Gebrauchsanleitung, Erstmontage, Verstellen zur Grössenanpassung, Sichern durch Gurte und andere Halteeinrichtungen, Hineinsetzen und Herausnehmen der Kinder, Sitzen am Erwachsenentisch, Altersangaben und Reinigung
  • Haltbarkeit (20 Prozent Gewichtung): Schlagprüfung auf Rückenlehne, Tablett oder Spielbrett und Seitenteil, vertikale statische Belastungsprüfung des Sitzes, senkrechte statische Belastungsprüfung der Fussstütze sowie eine Festigkeits-, Standsicherheits- und Fallprüfung des Tabletts. Der Verschlussmechanismus wurde zudem 300 Mal betätigt und der Hochstuhl mit Tablett in alle vier Richtungen umgekippt.
  • Sicherheit (20 Prozent Gewichtung): Standsicherheit des Stuhls, Verletzungsgefahr des Kindes, Hängenbleiben, Durchrutschen, Klemmen und Stossen an scharfen Ecken und Kanten
  • Schadstoffe (10 Prozent Gewichtung): Kohlenwasserstoffe, Phthalte-Weichmacher, verbotene Farbstoffe, zinnorganische Verbindungen, Flammschutzmittel, Formaldehyde und kurzkettige Chlorparaffine

Das Testergebnis

Die Bewertungen von «Stiftung Warentest» sind unterschiedlich ausgefallen: Drei Stühle sind «gut», fünf «befriedigend» und einer «ausreichend». Die restlichen neun Stühle sind «mangelhaft».

Bei sieben getesteten Modellen hat die «Stiftung Warentest» festgestellt, dass sie grosse Mengen Schadstoffe enthalten, mit denen die Kleinen nicht in Kontakt kommen sollten. In dieses Urteil fallen der Polly2Star des Herstellers Chicco, der Move von Roba, der Prima Pappa Zero3 von Peg Pérego, der Philip von Pinolino, der Tipp Topp Comfort IV von Herlag, der Aron von Fillikid und der TecTake.

In vier weiteren Stühlen sitzen die Kleinen zu unsicher. Zu diesem Urteil gehören der Tamino von Geuther und der Alpha+ von Hauck. Beim ersten können die Kinder nach unten durchrutschen, was lebensgefährlich ist, wenn der Kopf dabei im Stuhl hängen bleibt. Beim zweiten können die Kleinen problemlos herausklettern.

Nebst der Sicherheit und schadstofffreien Materialien, ist es auch wichtig, dass die Kleinen bequem in den Hochstühlen sitzen. Sie sollten sich anlehnen, die Beine auflegen und die Füsse abstellen können. Da die Kleinen auch schnell wachsen, ist es ideal, wenn die Stühle einfach zu verstellen sind. Deshalb werden nur diese drei Modelle von der «Stiftung Warentest» empfohlen.

  1. Der Evomove Nomi ist sehr kindergerecht gestaltet für Kinder ab fünf Monaten. Fussstützen lassen sich für unterschiedliche Altersgruppen stufenlos einstellen. Er ist einfach zu handhaben und leicht, aber etwas teuer.

  2. Der klassische Hochstuhl von Stokke ist zwar auch teuer, dafür aber sicher und frei von Schadstoffen. Er bietet einen sehr ergonomischen Sitz für Kinder ab fünf Monaten. Dieser Stuhl kann sogar von Schulkindern noch viele Jahre genutzt werden. Allerdings solltest du den Stokke und den Evomove ohne Babywippe verwenden. In der Wippe von Sokke sitzen Säuglinge zu aufrecht. Nomi kann kippen, wenn jemand an der Wippe zieht. Leider haben wir diese beiden nicht im Sortiment.

  3. Dafür aber den Preis-Leistungssieger Safety 1st Timba. Er eignet sich vor allem für grössere Kinder und ist günstig. Es wurden auch keine Schadstoffe gefunden. Allerdings solltest du das Kind unbedingt anschnallen, sonst kann es von alleine aussteigen. Für dieses Modell gibt es keine Babyschale.

*Noten gemäss deutschem Bewertungssystem (0.5 = Sehr gut, 5.5 = Mangelhaft)

Der Preis-Leistungs-Sieger

Safety 1st Timba

Qualitätsurteil: gut, Note 2.2
Notenverteilung

  • Kindergerechte Gestaltung: gut, 2.2
  • Handhabung: befriedigend, 2.9
  • Haltbarkeit: sehr gut, 1
  • Sicherheit: befriedigend, 3
  • Schadstoffe: sehr gut, 1
  • Timba mit Sitzkissen (Grey Patches)
  • Timba mit Sitzkissen (Grey Patches)
  • Timba mit Sitzkissen (Grey Patches)
CHF 73.10
Safety 1st Timba mit Sitzkissen (Grey Patches)

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Hoch- und Klappstuhl

Bester Hochstuhl ohne Treppe ist der befriedigende Hauck Sit'n Relax. Anders als der Evomove und der Stokke ist er tatsächlich für Neugeborene geeignet.

Hauck Sit'n Relax

Qualitätsurteil: befriedigend, Note 2.9

  • Kindergerechte Gestaltung: befriedigend, 3.4
  • Handhabung: befriedigend, 2.6
  • Haltbarkeit: sehr gut, 1
  • Sicherheit: befriedigend, 3
  • Schadstoffe: sehr gut, 1
  • Sit'n Relax Zoo (Braun, Beige)
  • Sit'n Relax Zoo (Braun, Beige)
  • Sit'n Relax Zoo (Braun, Beige)
CHF 119.–
Hauck Sit'n Relax Zoo (Braun, Beige)
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Arbenita Jashari, Zürich

  • Junior Editor
Schere, Stift, Papier? Oder doch goldene Büroklammern und edle Notizbücher? Diese Fragen beschäftigen mich im Büroalltag. Bei mir müssen die Dinge nicht nur funktionieren, sondern auch noch schön aussehen. Und wenn ich mich nicht mit dem neuesten Büromaterial auseinandersetze, packe ich meine Koffer und finde mich in entlegenen Ecken der Welt wieder, trainiere mit Gewichten und dem Laufband oder gehe gemütlich im Abendrot spazieren.

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