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Review BabyFamilienleben04

Gesunder Brei für dein Baby

Mein Babybrei entsteht im altbewährten Kochtopf. Einfacher und schonender soll es mit einem Babynahrungszubereiter gehen. Ich teste den «Babycook Neo» von Beaba, bleibe aber skeptisch. Taugt der Zubereiter wirklich was?

Meine kleine Tochter ist gerade in der Breiphase. Ich persönlich finde einen Brei aus dem Gläschen oder in Pulverform zwischendurch sehr hilfreich. Vor allem, wenn die Zeit fehlt, ich unterwegs bin oder der Hunger schneller kommt, als erwartet. In allen anderen Fällen will ich meine Kleine mit einem leckeren, selbst gemachten Brei verwöhnen. Diesen kann ich geschmacklich und saisonal anpassen und weiss, welche Zutaten enthalten sind.

Bis anhin habe ich für die Zubereitung den Kochtopf sowie einen Mixer verwendet. Mit dem Topf gehen aber je nach Zubereitungsart wichtige Nährstoffe verloren. Diese sollen durch die schonende Zubereitung mit einem Babynahrungsgerät enthalten bleiben. Bis heute habe ich mir kein Gerät angeschafft: Es war und ist mir zu teuer, nimmt zu viel Platz weg und ich brauche es nur wenige Monate. Doch vielleicht ist es Zeit umzudenken. Ich nehme den «Babycook Neo» von Beaba näher unter die Lupe.

  • Neo
  • Neo
  • Neo
CHF 230.–
Beaba Neo
Im stylishen Design. Mixen, pürieren, hacken, dünsten, erwärmen und auftauen in einem
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Mein erster Eindruck vom Zubereiter

Der Babynahrungszubereiter von Beaba sieht sehr edel und hochwertig aus.

Die Verpackung sowie das Gerät sehen sehr edel und hochwertig aus. Der nachtblaue Zubereiter besteht aus dem Grundgerät, einem Glaskrug, einem Mixmesser, einem Garkorb aus Edelstahl und einem Deckel. Das Essen bereitest du entweder im Dünstkorb oder direkt im Glaskrug zu. Dafür stehen dir die zwei Bedienknöpfe «Garen» und «Mixen» zur Verfügung. Mit Ersterem lässt sich das Essen auch erwärmen oder auftauen.

Den Glaskrug kannst du ohne ...
... oder mit Einsatz verwenden.

Das Mixmesser aus Edelstahl mit doppelter Klinge ist im Glaskrug integriert. Mit einem Handgriff kannst du es entfernen. Dafür drehst du am unteren Ende des Glaskruges das schwarze Verbindungsstück. Der weisse Ring, der die Verbindung zwischen Glaskrug und Grundgerät schafft, lässt sich nach der Entfernung der Klinge abnehmen. Das ermöglicht eine gründliche Reinigung der Geräteteile. Das abnehmbare Zubehör ist spülmaschinenfest. Eine häufige Verwendung der Spülmaschine kann aber zu schnellerem Altern der Teile führen.

Die Klinge des Zubereiters kannst du ...
... für die Reinigung herausdrehen.

Praxistest

Vor der ersten Verwendung habe ich alle Geräte ordentlich gereinigt. Nun geht es an die Verarbeitung der gewünschten Zutaten. Zwei Karotten, vier Kartoffeln und drei Brokkoliröschen schneide ich in 1 cm x 1 cm grosse Würfel. Diese Stückgrösse wird vom Hersteller empfohlen, um ein homogenes Garen zu ermöglichen. Ebenso darf ich den Garkorb nicht überfüllen. Deshalb bleibt ein Brokkoliröschen und ein Drittel einer Karotte übrig.

Den gefüllten Dünstkorb integriere ich anschliessend in den Glaskrug, lege den Deckel drauf und klicke ihn ein. Auf der linken Seite des Gerätes öffne ich den hellrosafarbenen Deckel des Heizbehälters und füge Wasser hinein. In der Bedienungsanleitung ist ein kleiner Kochleitfaden enthalten, wo du die entsprechende Wassermenge je nach Gemüseart nachlesen kannst. Mit dem Bedienknopf «Garen» starte ich den gewünschten Garvorgang, welcher ungefähr 24 Minuten dauert.

Das Essen vor dem Garen ...
... und nach dem Garen.

Im linken Bild siehst du die Füllmenge vor dem Garen, im rechten Bild nach dem Garen. Das Essen verliert nicht gross an Umfang, lediglich etwas an Farbe. Nach dem Garvorgang muss ich das Gemüse vom Dünstkorb in den Glaskrug umleeren. Ich schliesse den Deckel erneut und drücke den Bedienknopf «Mixen». Das Gemüse wird zerkleinert. Für eine feinere Konsistenz drücke ich mehrmals. Tipp: Durch die Zugabe von etwas Garsaft kannst du die Konsistenz des Breis verfeinern.

Egal, ob grob oder klein gehackt oder püriert. Dieses Gerät passt sich den Konsistenzwünschen deines Kindes an.

Auftauen und Erwärmen

Es besteht die Möglichkeit den Brei aufzutauen und aufzuwärmen. Dafür musst du den Brei in ein Gefäss geben und ohne Deckel in den Garkorb stellen. Fülle die entsprechende Wassermenge in den Heizbehälter und folge denselben Schritten wie beim Garprogramm. Das ist dasselbe Prinzip wie bei einem Flaschenwärmer.

Gründe für das Gerät:

Platzbedarf: Meine Vorurteile sind beim Babycook nicht begründet, denn er nimmt nicht viel mehr Platz weg als ein grösserer Topf.

Design: Das Gerät ist schön anzusehen und integriert sich toll in meine Küche. Sollte es auch, denn ich mache mindestens ein- bis dreimal pro Tag Brei und möchte das Gerät nicht dauernd aus dem Schrank holen.

Bedienung: Das Gerät ist sehr einfach zu bedienen. Auch die Anleitung ist verständlich formuliert.

Konsistenz und Geschmack: Die Konsistenz der Karotten, Kartoffeln und Brokkoliröschen ist genug fest, dass sie nicht auseinander fallen, und genug weich, damit sie mit den Pilgern zerdrückt werden können. Das ist für Babys wichtig, die noch nicht alle Zähne haben. Geschmacklich ist das Gemüse gut, aber nicht anders als aus dem Topf.

Nährstoffe: Durch das Garen des Gemüses bleiben die Nährstoffe besser erhalten. Garen kannst du es allerdings auch im Steamer oder im Topf. Somit gleichzeitig auch ein Grund gegen das Gerät.

Gründe gegen das Gerät:

Mixen: Wenn du das Essen im Dünstkorb garst, muss du es zum Mixen in den Glaskrug umleeren. Mit dem Topf bleibt mir dieser Schritt erspart.

Mixmesser: Der Hersteller wirbt damit, dass sich dank der doppelten Klinge keine Stückchen unter der Klinge verfangen. Das kann ich bestätigen. Aber dafür sammeln sich beim Test am Rand etwas gröbere Stückchen. Diese muss ich mit einem Schaber in die Mitte schieben und nochmals mixen. Vollständig püriert habe ich sie dennoch nicht bekommen. Ich vermute, dass sich das Problem mit mehr Mixinhalt und etwas Garsaft beseitigen lässt.

Reinigung: Meinen Topf reinige ich direkt nach der Breiherstellung in wenigen Sekunden mit einem Schwamm. Beim Babynahrungsgerät brauche ich doch einige Minuten mehr dafür. Das Zubehör lässt sich zwar auseinandernehmen und reinigen, aber für mich ist dieser Vorgang etwas umständlich. Wenn ich das Gerät ein- bis dreimal pro Tag brauche, nützt es mir nichts, dass ich das Zubehör in die Spülmaschine stecken könnte. Die läuft nicht so oft. Der Heizbehälter ist fix montiert und trotz kleinen Händen schwierig zu säubern.

Kabel: Das Kabel ist relativ kurz. Wenn das Gerät auf dem Tisch steht und du einen Stecker am Boden verwenden musst, benötigst du ein Verlängerungskabel. Der Babynahrungszubereiter ist klar für die Verwendung auf der Küchenzeile konzipiert.

Garvorgang: Während des Garens darf das Programm nicht gestoppt werden, um überschüssiges Wasser im Heizbehälter zu vermeiden. Einfach kurz den Deckel öffnen und schauen, wie lange es noch dauert, funktioniert somit nicht. Deshalb hätte ich gerne ein Zeitangabe. Immerhin weist dich ein Piepen am Ende des Garvorgangs darauf hin, dass das Essen fertig ist.

Kochtopf versus Babynahrungszubereiter

Kann nun ein Babynahrungsgerät meinen altbwährten Kochtopf vom Thron stossen? Leider nein. Ich werde meinen Brei auch in Zukunft mithilfe von Topf und Mixer herstellen. Wahrscheinlich vor allem, weil ich ein extremer Gewohnheitsmensch bin. Der getestete «Babycook Neo» von Beaba hat mich aber in einigen Punkten überrascht und überzeugt. Wenn du dich mit den Negativpunkten arrangieren kannst, rate ich dir nicht vom Kauf ab.

Der «Babycook Neo» löst meinen Topf nicht ab.

Wie siehst du das? Setzt du auch auf den guten alten Kochtopf oder schwörst du auf ein Babynahrungszubereiter? Sag mir deine Meinung im untenstehenden Kommentarfeld. Falls du keine Tipps, Tricks und Themen rund um Babys sowie Kleinkinder verpassen willst, kannst du mir mit nur einem Klick folgen.

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Myrtha Erni, Zürich

  • Editor
Köchin. Putzfrau. Polizistin. Krankenschwester. Entertainer. Motivator. Autorin. Erzählerin. Beraterin. Organisatorin. Chauffeur. Anwältin. Richterin. .… also einfach gesagt Mami von zwei Töchtern und somit nicht nur (Content) Manager im Beruf, sondern auch im Privatleben.

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