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GesundheitHintergrund 127

Ölziehen: Entgifte deine Mundflora mit Kokosöl

Gesunde Zähne dank Ölziehen? Bloggerin Stephanie Widmer erklärt dir, wie die preiswerte Methode mit dem Kokosöl funktioniert, was du erwarten darfst und worauf du dabei achten solltest.

Nach dem täglichen Zähneputzen, das in der Regel nicht länger als 3 Minuten dauert, verbleibt leider immer noch ein Grossteil der Bakterien in unserem Mundraum. Um genauer zu sein, tummeln sich über 800 Bakterienarten in unserem Mundraum. Aber keine Panik: Die meisten von ihnen wehren gefährliche Krankheitserreger ab, stärken das Immunsystem und schützen die Mundschleimhaut vor Infektionen. Kritisch wird es erst, wenn unsere Mundflora aus dem Gleichgewicht gerät, etwa durch mangelnde Hygiene. Dann vermehren sich die schädlichen Kleinstbewohner und bilden giftige Säuren, greifen den Zahnschmelz an oder rufen Entzündungen des Gewebes hervor.

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Kranke Zähne - kranker Körper

Viele von uns leiden unter chronischen Krankheiten oder klagen des Öfteren über Kopfschmerzen. Aber haben wir uns eigentlich auch schon mal überlegt, dass unsere Zähne dahinter stecken könnten? Es ist bewiesen, dass kranke Zähne verantwortlich für chronische Schmerzen sein können. «Tote Zähne», entzündetes Zahnfleisch oder auch Dentalmaterialien (Füllungen) können den Körper krank machen. Über Nerven und Blutgefässe gelangen Bakteriengifte aus entzündeten Zahnwurzeln in den Körper.

Günstig entgiften mit Ölziehen

Um solche Szenarien vorzubeugen, kann man sich zusätzlich zur ordentlichen Zahnhygiene auch mal noch an einer alternativen Methode der Vorbeugung versuchen: dem Ölziehen. Zugegeben, als ich das erste Mal vom Ölziehen gehört habe, dachte ich mir, ob es sich dabei wieder um einen neuen Hype handelt. Jedoch ist Ölziehen gar nichts Neues: Diese Praxis stammt aus der über 3500 Jahre alten indischen Gesundheitslehre Ayurveda. Dabei wird jeden Morgen mit Öl während 20 Minuten lang der Mund gespült. Das Öl kann so in die Schleimhäute tief eindringen und befreit sie von eingelagerten Giftstoffen und schädlichen Bakterien.

Welche Öle eignen sich dafür?

In Indien wird klassisches Sesamöl dafür verwendet. Es können auch Sonnenblumenöl oder Olivenöl benutzt werden. Da Ölziehen am Morgen direkt nach dem Aufstehen durchgeführt werden sollte, möchte ich kein Öl verwenden, dass bei mir gleich den Würgreflex auslöst. Deshalb greife ich dabei immer zu Kokosöl, weil ich den exotischen Geschmack sehr mag.

100% reines, kaltgepresstes Kokosnuss-Öl eignet sich wegen seiner Konsistenz und seiner antiseptischen Wirkung hervorragend zum Ölziehen. Das Öl der Kokosnuss besteht überwiegend aus mittelkettigen Fettsäuren: Laurin- Myristin und Caprylsäure – auch MCT genannt. Die mittelkettigen Fettsäuren sind für ihre antibakterielle, antivirale und antimykotische (beugt Pilzinfektionen vor) Wirkung bekannt. Aber das ist noch nicht alles, was Kokosöl zu bieten hat. Es enthält viele weitere hochwertige und gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe: alle B-Vitamine und Vitamin E, wie zahlreiche Mineralstoffe und wichtige Spurenelemente. Kurz gesagt, seiner antiseptischen und entzündungshemmenden Wirkung bei Bakterien, Viren, Pilzen und sogar bei Herpesviren wird eine gesundheitsfördernde Wirkung auf die Mundflora nachgesagt.

Zu welcher Zeit Ölziehen?

Wie bereits erwähnt, solltest du das Ölziehen jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen und noch vor dem Frühstück auf nüchternem Magen durchführen. Auch das Trinken (selbst Wasser) solltest du vor dem Ölziehen unterlassen. Aber warum so früh?

Über Nacht sammeln sich viele Bakterien und Gifte in unseren Schleimhäuten. Wenn wir sie nicht schon vor der ersten Mahlzeit gründlich ausspülen, nehmen wir sie den Tag über beim Essen und Trinken nach und nach wieder in den Körper auf. Durch Öle aus der Nahrung lösen sich Giftstoffe beim Kauen aus den Mundschleimhäuten und wir schlucken sie wieder mit runter. Wenn wir also effektiv entgiften wollen, ist es ratsam, das Ölziehen vor dem Frühstück durchzuführen. Anfangs kann es dich grosse Überwindung kosten, das Öl am frühen Morgen in den Mund zu nehmen. Aber mit der Zeit wirst du dich daran gewöhnen. Wenn du dich vor dem Öl etwas ekelst, kannst du es gut mit ätherischen Ölen, die extra für die Zahnpflege geeignet sind, kombinieren. Ich greife am Liebsten zu Pfefferminze!

So funktioniert's:

1. Als Erstes reinigst du deine Zunge gründlich. Dies kannst du Mithilfe einer dafür vorgesehenen Zahnbürste oder mit einem speziellen Zungenschaber durchführen.

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2. Nimm nun das Öl in den Mund. Beginne am Besten mit einer kleinen Ölmenge, da du dich zuerst an den öligen Geschmack gewöhnen musst. Auch schon ein Teelöffel hat eine hervorragende Wirkung. Notfalls startest du mit nur einem halben Teelöffel Öl. Bedenke dabei, dass das feste Kokosöl erst ab 23 Grad flüssig wird.

3. Sobald sich das Öl in deinem Mund verflüssigt hat, bewegst du es während 20 Minuten durch den Mundraum, genau wie bei einer Mundspühlung. Dabei presst, respektive ziehst du es auch durch die Zahnzwischenräume.

4. Spucke das Öl anschliessend in ein Taschentuch und spüle den Mund mit Wasser aus. Putze dir zum Schluss gründlich die Zähne.

Was ist ferner zu beachten?

Beim Ölziehen ist es besonders wichtig, dass du die Dauer des Ölziehens auf etwa zwanzig Minuten ausdehnst und diesen Zeitraum möglichst nicht unterschreitest. Nur so stellst du sicher, dass das Öl in dieser Zeit gut in die engen Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen eindringt und dort die gesundheitsbeeinträchtigenden Bakterien eliminiert. Toxine und Säuren werden so aus der gesamten Mundhöhle und dem Zahnfleisch gezogen, die Durchblutung des Zahnfleisches wird verbessert und seine Selbstheilungskraft gestärkt. Wenn es dir am Anfang noch etwas schwer fällt, kannst du zu Beginn auch nur mit fünf Minuten beginnen und die Zeitspanne dann kontinuierlich bis auf 20 Minuten ausdehnen.

Die positiven Auswirkungen vom Ölziehen waren bei mir in allen Körperbereichen spürbar und haben meinen gesamten Organismus entlastet. Da es zurzeit aber noch keine verlässlichen Studien zu dem Thema gibt, solltest du es einfach mal selbst versuchen und dir ein eigenes Urteil bilden!

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Ich heisse Stephanie, bin 28 Jahre jung und lebe mit meinem Mann und meinem Sohn im schönen Kanton Bern. Meine Leidenschaft gilt der Mode, Beauty, Food und allem, was das Leben etwas schöner macht. Wer sich meiner Reise durch diese Themenwelten anschliessen möchte, kann dies auf meinem Blog blackvelvet-diary.ch

12 Kommentare

3000 / 3000 Zeichen

User Anonymous

Falls vorhanden, würden ein paar wissenchaftliche Quellen der Glaubwürdigkeit des Artikels sicher gut tun. Falls inexistent, finde ich es irritierend bis bedenklich, so einen wissenschaftlich unfundierten Artikel zu posten.

27.03.2018
User Natalie Hemengül

Vielen Dank für dein Feedback. Wir haben den Artikel angepasst und darauf verwiesen, dass es zwar Studien zum Thema gibt, diese aber mit Vorsicht zu geniessen sind. Daher sollte sich, wie Steffi bereits erwähnt hat, jeder eine eigene Meinung zu dem Thema bilden. Liebe Grüsse, Natalie

28.03.2018
User digibeni

Oh je, da ist Galaxus bzw. die Artikelschreiberin auf ein altbekannten Internet-Mythos und ein Paradebeispiel viralen Marketings hineingefallen.
Ganz kurz: "Ölziehen" kommt weder aus der Ayurveda-Medizin, noch gibt es irgendwelche wissenschaftlichen Beweise, im Gegenteil, die angebliche Wirkungsweise ist medizinisch/biologisch unmöglich und einfach Humbug. Es handelt sich auch nicht um eine Jahrtausende alte Tradition, sondern geht auf einen einzigen umstrittenen Arzt zurück.

02.04.2018
User digibeni

Vor 2011 war das Wort unbekannt, bis es dann durch eine virale Marketingkampagne erfolgreich übers Internet gepusht wurde. Profitiert hat vor allem eine US-basierte Webseite, die Kokosölprodukte verkauft. Nach 2012 - inzwischen als offensichtliche Quacksalberei entlarvt - hörte man nichts mehr davon. In der Schweiz ist es offenbar halt erst jetzt am Kommen :-) Galaxus verkauft ja dieses Öl sowie andere "Detox" Produkte (ebenso wirkungslos), also verständlich, dass das publiziert wird.

02.04.2018
Antworten
User georgf

Weder wissenschaftlich nachgewiesen, noch wirksam. Der Körper"entgiftet" sich selbst, ausser es wäre zb ein Schwermetall, das geht dann aber mit Öl auch nicht weg. Dass nach den Zähne putzen der Grossteil der Bakterien im Mund bleiben soll ( Nachweis?) ist wohl gar nicht so schlecht, ist auch Schutz

27.03.2018
User r.mannino

Hallo?? Wer hat am Morgen schon Zeit und Lust, eine Mundspülung durchzuführen, die 20 Minuten dauert? Ist das ein Witz?

27.03.2018
User m@Xist

Das kannst du am Abend vor dem Schlafen gehen erledigen

27.03.2018
User Yurine27

Leute die am Morgen sowieso eine Halb- bis Dreiviertelstunde im Badezimmer verbringen, haben vermutlich auch dafür noch Zeit xD bin aber grundsätzlich deiner Meinung, da ich nur ungern schon um 4:30 aufstehen möchte, nur um mir dafür Zeit zu nehmen ^^

27.03.2018
Antworten
User noSuchUsername

"Über Nacht sammeln sich viele Bakterien[...]. Wenn wir sie nicht [...] ausspülen, nehmen wir sie den Tag über [...] wieder [...] auf." Und jetzt? Die meisten dieser Baktieren gehören ohnehin zu uns und der Magen ist mit Salzsäure angereichert. Die meisten pathogenen Keime gehen da drauf.

28.03.2018
User Anonymous

Wieso wird hier nicht auf die Problematik der Weissmacher Zahnpasten im allgemeinen hingewiesen wie z.B. Zweifelhafte Inhaltsstoffe wie PEG, PEG-Derivate und Natriumlaurylsulfat... die Stoffe reizen die Schleimhaut und können sie anfällig für schädliche Stoffe machen... sowie die ganzen Mikropartikel für den abrasiven Part ? Es gibt mittlerweile genug Warnungen seitens diverser Test Institute wie Öko-Test / Kassensturz etc. Auch Zahnärzte raten davon ab , wie mein eigener, der hat mich regelrecht zusammengestaucht als wir über dieses Thema gesprochen hatten.

28.03.2018
User m@Xist

Wenn Galaxus jetzt noch verkündet, dass Fluor in Zahnpastas abgeschafft werden muss, dann seid ihr Helden.

27.03.2018
User georgf

Wieder zurück zur Mundhygiene aus dem 19.Jh mit Karies bei allen? \s

27.03.2018
Antworten