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Nichtsportler testet Sportuhr – das kommt dabei raus

Ein eher unsportlicher Typ, der den ganzen Tag (wegen der Arbeit) vor seinem Computer sitzt, testet eine High-End Sportuhr der Marke Suunto. Kann das gut gehen?

ALTE VERSION (wird nicht ersetzt) Spartan Ultra HR Titanium (GPS, Mattschwarz)
Wiederaufbereitet
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Suunto ALTE VERSION (wird nicht ersetzt) Spartan Ultra HR Titanium (GPS, Mattschwarz)
Multisport-Handgelenkscomputer für zahlreiche Trainingsformen und Aktivitäten.
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Der Ehrlichkeit halber muss ich zugeben, dass ich nicht wirklich zu der Zielgruppe dieser Uhr gehöre. Dennoch kann ich dir ausführlich über meine Erfahrungen mit der Suunto Spartan berichten und dir mit auf den Weg geben, was diese Sportuhr gut kann und was eher nicht. Wenn es um Uhren geht, bin ich eher ein Minimalist. Je kleiner und unscheinbarer, desto besser. Meine persönliche Uhr ist eine klassische Casio. Den Testbericht zu dieser Uhr kannst du hier nachlesen:

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Ramon Schneider
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Was hat es mit dieser «Terroristenuhr» auf sich?

Wie kam es also dazu, dass genau ich diese Uhr testen soll? Genau aus diesem Grund. Meine Abneigung gegenüber überdimensionierten und mit Gadgets vollgepackten Uhren macht mich zum idealen Tester. Na toll!

Mittlerweile laufe ich nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit mit diesem Teil an meinem Handgelenk herum. Du glaubst nicht, wie ich mich freue, wenn ich sie wieder zurückgeben darf. Nun aber genug Geschwafel über mich und meine Leiden. Sprechen wir lieber über die Sportuhr. Allein ihr Name verrät uns bereits, dass sie hart im Nehmen sein muss. Suunto Spartan Ultra HR Titanium! Wüsste ich nicht bereits, dass es sich um eine Uhr handelt, könnte es auch eine Rüstung für Krieger aus der griechischen Mythologie sein.

Drei Funktionen vereint

Intelligente Uhren gibt es mittlerweile viele auf dem Markt. Was die Suunto Spartan Ultra jedoch einzigartig macht ist, dass sie Fitnesstracker, Sportuhr und Smartwatch in einem Gerät verbindet. Hauptaugenmerk liegt aber eindeutig auf Sport, denn als wirkliche Smartwatch würde ich diese Uhr nicht bezeichnen. Du hast zwar die Möglichkeit, die Uhr mit deinem Smartphone zu verbinden, erhältst aber nur spärliche Benachrichtigungen. Eine WhatsApp-Nachricht zum Beispiel erscheint zwar auf dem Display, verschwindet aber nach ein paar Sekunden und kann danach nicht mehr auf der Uhr gelesen werden. Als Fitnesstracker arbeitet die Uhr jedoch akkurat. Sie zählt deine Schritte und gibt dir einen Überblick über die letzten sieben Tage. Wie genau der Schrittzähler arbeitet, kann ich nicht mit 100% Sicherheit sagen. Was ich aber weiss ist, dass die Anzahl Schritte, welche mein iPhone gezählt hatte, sich merklich von denen der Uhr unterscheidet – wobei das iPhone auch nicht unbedingt einen Referenzwert bietet.

Alles in schlichtem Schwarz gehalten. Das Zifferblatt kann, falls gewünscht, auch farbig dargestellt werden.

Das Kernelement dieser Uhr sind unumstritten die Sportfunktionen. Laut Hersteller können über 80 verschiedene Sportarten getrackt werden. Von Jogging und Yoga über Schwimmen bis hin zu Langlaufen, alles ist verfügbar. Wie ihr ja bereits wisst, bin ich weniger der sportlich aktive Mensch. Daher lief es mir schon kalt den Rücken runter, als ich mich nur schon durch das Menü gescrollt habe. Nichtsdestotrotz ist dies aber ein Produkttest und ich muss alle Funktionen testen. Also habe ich meinen inneren Schweinehund überwunden und ging damit spazieren. 😀 Dabei probierte ich gleich auch die Funktion «Navigation» aus. Darin hast du die Möglichkeit, dir eine Route auf der Uhr anzeigen zu lassen, damit du dich nicht mehr verirrst. In meinem Fall war dies praktisch unmöglich, so mitten in der Stadt. Ich finde diese Funktion ziemlich wertvoll. Vor allem, wenn man abseits von Strassen und Pfaden unterwegs ist. Einziger Minuspunkt ist, dass die Route zuerst am Computer gezeichnet werden muss. Man kann also nicht spontan auf der Uhr eine Route generieren, sondern muss sie bereits im Voraus detailliert planen.

Was in einer Sportuhr natürlich nicht fehlen darf, ist eine Stoppuhr, weshalb auch die Suunto damit ausgestattet ist. Wieso sich der finnische Hersteller jedoch so wenig Mühe mit dieser Funktion gemacht hat ist fragwürdig. Sie misst gerade mal auf die Zehntelsekunde genau und besitzt nicht die Möglichkeit, Rundenzeiten zu messen. Soviel verstehe sogar ich von Sport, dass dies nicht ausreicht.

Leichte Bedienung

Die Bedienung der Suunto ist ziemlich einfach und intuitiv. Sie kann einerseits über einen Touchscreen, aber auch über die drei Knöpfe an der rechten Seite bedient werden. Die Handhabung über die Touchfunktion verläuft reibungslos und hat wenig bis gar keine Aussetzer. Bei sportlicher Betätigung sind die seitlichen Knöpfe aber eindeutig angenehmer in der Bedienung. Durch ihre Grösse lassen sie sich gut – auch ohne Blick auf die Uhr – ertasten. Das Prinzip ist dabei ziemlich simpel. Mit dem oberen Knopf scrollt man nach oben und mit dem unteren Knopf nach unten. Den mittleren Knopf benutzt du, um eine Aktion zu bestätigen oder um eine Funktion auszuwählen.

Die drei grossen Knöpfe sind gut ertastbar.

Je nach gewähltem Zifferblatt kannst du mit der mittleren Taste Informationen einblenden lassen. Im Falle von meinem gewählten Zifferblatt kannst du somit zwischen einer digitalen Uhr und der aktuellen Höhe (Meter über Meer) wechseln. Die Höhenangabe errechnet die Uhr mit der Hilfe eines eingebauten Sensors, welcher den Luftdruck misst. Meiner Meinung nach funktioniert diese Angabe ziemlich genau. Klar variiert sie teils im bereich von +/- 50 Meter, da sich der Luftdruck bekanntlich ändert. Wenn du aber einen Berg besteigst und dich in einer Höhe von 3’000 Metern befindest, spielen die läppischen 50 Meter Ungenauigkeit keine Rolle.

Gross und robust

Die Suunto ist gross, ziemlich gross. Der Wechsel von meiner Casio zu dieser Sportuhr war gewaltig. Ich hatte anfangs wirklich Probleme damit und fühlte mich unwohl mit diesem Möbel an meinem Handgelenk. Dieses Gefühl verabschiedete sich ziemlich schnell. Ich gewöhnte mich rasch an die Dimensionen und war gleichzeitig überrascht vom geringen Gewicht. Dieses beträgt nämlich gerade mal 73 Gramm. Was ziemlich wenig ist für eine Uhr mit 50 Millimeter Durchmesser und einer Höhe von 17 Millimeter.

Grössenvergleich zur Casio F-91w.

Dank des robusten Saphirglases, steht das 320 x 300 Display auch extremen Belastungen stand. Saphirglas, jedoch in einer dickeren Ausführung, wird auch für die Raumfahrt und das Militär eingesetzt. Die ins Gehäuse eingebaute Lunette aus Titan schützt das Glas zusätzlich und bietet genug Schutz, um auch mal ein bisschen unvorsichtig mit der Uhr umzugehen. Das Saphirglas, die Titanlunette und der Körper aus Polyamid sind satt miteinander verbunden, so dass die Uhr bis 100 Meter wasserdicht ist.

Was mich jedoch am meisten an der Spartan überrascht hat, ist ihre Akkulaufzeit, denn die kann sich wirklich sehen lassen. Der Hersteller garantiert eine Akkulaufzeit von 18 Stunden bei höchster GPS-Genauigkeit, also im Sportmodus. Ich hab mal ausprobiert wie lange der Akku reicht, wenn die Uhr nur zum Ablesen der Zeit genutzt wird, also keine Trainingsmodi oder Sonstiges aktiviert sind. Erst nach unglaublichen 16 (sechzehn!) Tagen schaltete sich das Display aus und das Ladesymbol erschien. Von so einem Wert kann eine Apple Watch oder eine Samsung Gear nur träumen.

Fazit

Wenn du ein Bewegungsjunkie bist und all deine Tätigkeiten aufzeichnen willst, damit du beim Ausruhen deine erbrachten Leistungen bestaunen kannst, ist diese Uhr wie für dich gemacht. Würdest du aber diese Uhr eher wie ich verwenden, also nur um die Zeit ablesen zu können, rate ich dir von einem Kauf ab. Für den Preis einer Suunto Spartan Ultra HR Titanium bekommst du nämlich 30 Casio F-91w! Damit hast du sogar noch für deine Urenkel genug Uhren an Lager. 😀

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Ramon Schneider

Als Multimedia-Produzent interessiert mich alles, was mit Medien zu tun hat. Alles! Egal ob Film, Foto, Ton, Grafik oder Text. Des Weiteren bin ich seriensüchtig, Musik affin und unternehmungslustig. Bei schönem Wetter liebe ich es draussen zu sein, der Zivilisation zu entfliehen und bei einem gemütlichen Lagerfeuer die Natur zu geniessen.

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