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Moskau – eine Stadt wie im Märchen

Moskau? Was willst du denn in Moskau? Vor meiner Abreise wurden mir viele solcher Fragen gestellt. Ich verstehe bis heute nicht, was an der Idee nach Moskau zu reisen so erstaunlich sein soll und möchte euch heute von meinen Reiseerfahrungen in der russischen Hauptstadt berichten.

Bevor man eine Reise nach Russland antritt, gibt es ein paar Punkte, die man vorbereiten und organisieren muss. Im folgenden Artikel habe ich euch die aus meiner Sicht wichtigsten Aufgaben und Wissenswertes zusammengefasst.

Visum beantragen

Ein häufiger Grund, der viele Personen davon abhält nach Moskau zu reisen, ist wahrscheinlich, dass ein Visum beantragt werden muss. Ich gebe zu, es ist nicht ganz so bequem wie in vielen anderen Ländern, in denen das Visum einfach bei der Einreise beantragt werden kann – ich finde den Beantragungsprozess aber auch nicht weiter tragisch. Wichtig ist einfach, dass man dafür genügend Zeit einplant. Ich selbst habe 1 Monat vorher mit der Visumsbeantragung begonnen, um auf der sicheren Seite zu sein. Im Grunde genommen, braucht man dafür aktuelle Passfotos, eine Einladung aus Moskau (bekam ich direkt vom Hotel zugeschickt), eine Bestätigung der Reisekrankenversicherung und den unterschriebenen Visumsantrag. Danach habe ich es mir leicht gemacht und eine Agentur beauftragt, welche den Botengang auf die Botschaft für mich erledigt hat. Den Pass musst du dafür natürlich mit abgeben – wichtig ist also, dass du in dieser Zeit keine anderen Reisen planst, bei denen du diesen benötigen würdest. Der Service hat CHF 130.– gekostet, gesamthaft (inkl. Einladung und Passfotos) habe ich rund CHF 150.– für das Visum bezahlt.

Mein Pass mit integriertem Visum wurde mir bereits nach wenigen Tagen, pünktlich zu meinem Wunschtermin, zurückgeschickt. Um für jeden Fall vorbereitet zu sein, haben wir je eine Kopie von unserem Reisepass sowie Visum gemacht und diese separat vom Original aufbewahrt. Zum Glück haben wir die Kopien aber nicht benötigt.

Fazit: Die Visumsbeantragung sollte nichts sein, wovor man Angst hat und auf keinen Fall der Grund sein, warum man nicht nach Moskau reisen möchte.

Die richtige Kleidung

Wenn ich an Moskau gedacht habe, hatte ich Temperaturen bis -20° Celsius im Sinne. Ich habe daher versucht mich so gut wie möglich auf die Kälte vorzubereiten, habe meinen weissen Wintermantel aus dem Keller hervorgesucht und mich mit dickem Schal, Mütze und warmen Handschuhen eingedeckt. Da ich keine guten Winterschuhe mehr besass, war dies der ideale Augenblick, um wasserdichte und innen gefütterte Winterschuhe zu kaufen. Naja, um ehrlich zu sein, habe ich mir diese einfach zu Weihnachten gewünscht. Zusätzlich habe ich warme Schuheinlagen gekauft, die meine Füsse von der Sohle aus wärmen sollten. Schuhe und Mantel habe ich schon Tage vor der Abreise gut imprägniert. Da ich hohe Minusgrade erwartete, habe ich auch Wärmepads für meine Handschuhe eingepackt und zusätzliche Wärmer für die Beine in den Koffer gestopft.

Fazit: Im Endeffekt hatte es während den 5 Tagen in Moskau immer zwischen 0° bis kältestens -1° Celsius und somit war es nicht so kalt wie anfangs gedacht. Für meine gute Ausrüstung wie Schuhe, Mantel, Mütze und Schal war ich dennoch sehr dankbar – nur die Wärmepads für meine Handschuhe musste ich in diesem Fall überhaupt nicht aktivieren.

Die Anreise

Angereist bin ich mit meinem Bruder samt seiner Freundin und Kollegen von Salzburg aus. Mein Mann nahm einen Direktflug aus Zürich. Vom Domodedovo-Flughafen aus gibt es unterschiedliche Möglichkeiten um in die Stadt zu kommen. Da wir am Abend ankamen und der Verkehr recht dicht war, entschieden wir uns für den Aeroexpress, welcher bis Mitternacht halbstündlich abfährt und ca. 45 Minuten ins Stadtzentrum benötigt. Eine Einzelfahrt kostet 500 Rubel, umgerechnet ca. CHF 9.– Danach haben wir die Metro genommen, um ins Hotel zu gelangen.

Gut zu wissen: Eine einzelne Fahrt kostet 55 Rubel, diese konnte man am Ticketautomaten kaufen. Am Schalter bekamen wir ein 3-Tagesticket, welches 415 Rubel gekostet hat. Die Metrostation besuchen solltest du so oder so: Viele der Stationen sind äusserst sehenswert und bestehen aus grossen, prachtvollen Hallen.

Die prunkvollen Metro-Stationen sind einen Besuch wert.

Bei unserer Abreise haben wir das Taxi genommen, da der erste Aeroexpress-Zug erst um 5:15 ging und wir um diese Uhrzeit mit dem Auto fast genauso schnell waren. Die Taxifahrt zum Domodedovo-Flughafen kostete uns rund 1600 Rubel (CHF 27.–).

Sprachbarrieren

Wir trafen in Moskau relativ wenige Russen, die Englisch sprechen konnten – weder die Ticketverkäuferin am Bahnschalter noch der Nachtwächter in unserem Hotel konnten sich auf Englisch mit uns verständigen. Daher war ich sehr froh, dass die Freundin von meinem Bruder zwei Jahre russisch in der Schule hatte. Sie konnte zumindest die Schriftzeichen lesen, was sich bei der kyrillischen Beschriftung der Metro-Haltestellen z.B. als sehr nützlich herausstellte.

Das Essen

Das russische Essen (zumindest das, welches ich probiert habe) hat meinen persönlichen Geschmack leider nicht getroffen. Sowohl im Flieger als auch im Hotel zum Frühstück haben wir typische russische Pfannkuchen, genannt «Blinis» erhalten. Obwohl dies eigentlich sehr schmackhaft klingt, haben mich jene Blinis nicht überzeugt. Wir haben jedoch sehr viele schöne internationale Restaurants und Bars mit sehr schöner Aussicht entdeckt, welche uns wirklich sehr beeindruckt haben. Sehr gut gefrühstückt haben wir zum Beispiel im «Daily Bread» Restaurant nahe der Christ-Erlöser-Kathedrale.

Empfehlen kann ich auch die O2-Lounge im zwölften Stock des Ritz Carlton Hotels. Die Getränke sind zwar nicht billig, aber für einen Moscow Mule hat es bei uns gereicht und der Ausblick auf den roten Platz ist den Preis wert.

Ausblick aus dem zwölften Stock auf den roten Platz und Kreml.

Sehenswürdigkeiten

Da es nicht so kalt war, haben wir die Stadt meist zu Fuss erkundet und wirklich sehr viele Kilometer zurückgelegt. Zu unseren «Must-Sees» gehörten natürlich der rote Platz, der Kreml, die Basilika, der neu angelegte Sarjadje-Park samt schwebender Brücke und vieles mehr. Natürlich haben wir uns auch einen Spaziergang entlang der Moskwa bis zum Gorky Park, die Wachablösung vorm Kreml und eine «Free Walking Tour» nicht entgehen lassen.

Ein Spaziergang entlang der Moskwa kann ganz schön romantisch sein.

Empfehlen kann ich alle genannten Sights. Ein paar Dinge, hätte ich gerne noch zusätzlich angesehen, aber da wir über die Feiertage dort waren, war der Zugang zu einigen Plätzen und Gebäuden, wie z.B. dem Fernsehturm gesperrt.

Atmosphäre

Da Weihnachten in Moskau erst am 7. Januar gefeiert wird, haben wir in Moskau noch alles in vorweihnachtlicher und teils bereits in WM-inspirierter Stimmung vorgefunden. Die Strassen waren alle mit vielen Lichtern und geschmückten Weihnachtsbäumen dekoriert, in den Schaufensterauslagen wurden Weihnachtsgeschenke angepriesen und Väterchen Frost versprühte ringsum seinen Weihnachtssegen. Beim Eislaufen, der Musik, der traumhaften Basilius-Kathedrale im Hintergrund und der wunderschönen Beleuchtung ringsherum fühlte man sich wie im Märchen.

Für mich ein Muss: Eislaufen auf dem roten Platz.

Rückblick und Neujahrsvorsatz

Für uns war es eine tolle Gelegenheit den Weihnachtsspirit noch länger zu geniessen bzw. diesen nach den meist doch stressigen Weihnachtstagen auf uns erst so richtig wirken zu lassen.

Silvester haben wir in einem tollen Restaurant mit Ausblick auf das Stadtzentrum und Feuerwerk mit anschliessender Party gefeiert. Für mich war es ein wirklich schöner Start ins neue Jahr und es hat mir wieder einmal gezeigt, dass man manchmal viel zu viel Angst vor unbekannten Dingen hat und man vieles einfach ausprobieren muss. Somit kennt ihr nun auch meinen Vorsatz fürs neue Jahr.

Auf in ein neues Jahr. Ich bin schon gespannt, welches Abenteuer als nächstes auf mich wartet.

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Meine Inspiration und Energie finde ich in der Natur – sei es beim Wandern oder Skifahren in den Bergen oder beim Reisen in fremde Länder. Zu begeistern bin ich darüber hinaus für Fotografie, TV-Serien, DIY-Projekte, Kaffee und gutes Essen.

22 Kommentare

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User Anonymous

Добрый день. Sehr lecker ist die Soljanka Suppe die man unbedingt probieren soll, wenn man in Russland ist. 😊

19.01.2018
User Madeleine Bello

Die Suppe klingt gut: Ich habe mir gerade das Rezept durchgelesen. Schade, dass ich das vorher nicht gewusst habe, aber zumindest weiss ich es nun für das nächste Mal.

22.01.2018
User Anonymous

Besonders beliebt als Geschenk aus der Schweiz sind Lindor-Kugeln. Meistens nehme ich 2 kg mit. Du wirst erstaunt sein wie schnell eine 500g Packung leer sein kann.

22.01.2018
User Madeleine Bello

Super Idee als Gastgeschenk :)

23.01.2018
Antworten
User Anonymous

Wichtig ist es bevor man in ein Taxi einsteigt sich vorher nach dem Preis zu erkundigen, weil manche Taxifahrer gerne Touristen abzocken. Es ist schon so, dass viele nicht Englisch können aber irgendwie kann man sich immer verständigen. Die meisten Russen sind freundlich und hilfsbereit.

19.01.2018
User Madeleine Bello

Stimmt. Der Punkt mit den Taxikosten ist noch ein sehr wichtiger Input, welchen ich oben im Text nicht erwähnt habe! Die Hilfsbereitschaft der Russen kann ich auch bestätigen. Irgendwie konnten wir uns immer verständigen, um dort hinzugelangen, wo wir hinwollten :)

22.01.2018
Antworten
User sersery88

Russland ist sehr empfehlenswert, viel Geschichte und Kultur zu bestaunen.

19.01.2018
User Madeleine Bello

Absolut. Gibt es noch andere Sehenswürdigkeiten, welche du empfehlen würdest? Hast du darüber hinaus vielleicht noch Tipps für einen Besuch in Moskau?

22.01.2018
User sersery88

Also in Moskau kenne ich mich nicht so gut aus, dafür in St. Petersburg und Wladiwostok. Was die Gastroszene betrifft kann ich dir Ginza Project (sind vor Allem in Moskau und St. Petersburg aktiv) empfehlen.
en.ginza.ru/msk
Hoher Standard und für uns günstige Preise.

22.01.2018
User Madeleine Bello

Die Bilder davon sehen wirklich alle toll aus. Vielen Dank für den Tipp.

22.01.2018
User teiminger

Moskau ist wirklich eine interessante Stadt mit imposanten Bauwerken und schönem Flair. Besonders empfehlen kann ich die Bar "Beer Happens" mit unendlich vielen Sorten Bier und hervorragendem Essen!

23.01.2018
User Madeleine Bello

Klingt super :) Falls ihr noch andere Tipps für Bars, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten habt, könnt ihr euch hier gerne austauschen. Mich würde noch sehr interessieren, was man im Normalfall gegen die Kälte unternimmt? Ich hatte bei meiner Reise ja recht "milde" Temperaturen. Hätte meine Ausrüstung (wie oben geschrieben) denn normalerweise ausgereicht?

23.01.2018
Antworten
User LI8VK

Manche Metro Stationen sehen aus wie Paläste, es lohnt sich einige zu sehen.

Moscow Metro Stations:

twistedsifter.com/2014/11/b...

23.01.2018
User Madeleine Bello

Wow! In diesem Artikel sieht eine Metro Station schöner aus als die Andere. Einige davon habe ich auch selbst gesehen. Danke für den tollen Beitrag.

23.01.2018
Antworten